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Südtiroler Schützenbund

HC Strache erntet Applaus beim Südtiroler Schützenbund!

Mittwoch, 16 März 2016 17:31 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
HC Strache HC Strache Quelle: hcstrache.at

Bozen – An die 300 Personen sind in der vergangenen Woche der Einladung des Südtiroler Schützenbundes gefolgt, um sich im Bozener Waltherhaus mit dem Thema „Österreich und Südtirol im zukünftigen Europa“ auseinanderzusetzen. Auf dem Podium nahm FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gemeinsam mit ÖVP-Nationalratsabgeordneten Johannes Rauch zu den aktuellen politischen Themen Stellung, wobei Ersterer für seine klaren Aussagen für das Selbstbestimmungsrecht und für seinen Wunsch der Wiedervereinigung Südtirols mit Tirol und somit auch mit Österreich großen Applaus erhielt. ÖVP-Politiker Rauch versuchte zwar gleich zu Beginn mit der Bezeichnung Bozens als „einer wunderbaren Tiroler Stadt“ zu Punkten, kam aber in Bedrängnis, als er auf die Grenzschutzmaßnahmen am Brenner angesprochen um Verständnis zu werben versuchte, solange der europäische Grenzschutz an den Außengrenzen nicht funktioniere. HC Strache hingegen verwies auch hier auf den Schwerpunkt grundsätzlicher Positionierungen.

Und in der Tat wird kaum jemand leugnen können, dass Österreichs innere Sicherheit ebenso zu gewährleisten sei, wenn nötige Grenzschutzmaßnahmen nach einer Wiedervereinigung nicht am Brenner, sondern entlang des Grenzverlaufs vor der Annexion stattfänden. Darüber hinaus erscheint es geradezu absurd, dass eine Landnahme Europas durch illegale Masseninvasion den Grund liefert einen völkerrechtlich unzulässigen zustand so sichtbar zu zementieren. HC Strache kritisierte, dass bisher kein Südtiroler Landeshauptmann in Wien für eine doppelte Staatsbürgerschaft und für das Selbstbestimmungsrecht eingetreten sei, denn dies würde den Druck auf die Parteien im Südtirol-Unterausschuss wesentlich stärken. Der FPÖ-Parteiobmann betonte diesbezüglich aber auch die Unfähigkeit der österreichischen Politiker. Die Mehrheit der Österreicher wolle sehr wohl die Südtiroler als Staatsbürger: „Und gemeint ist selbstverständlich eine Staatsbürgerschaft, die auch das aktive und das passive Wahlrecht beinhaltet“, so HC Strache.

In Bezug auf die Schutzmachtfunktion merkte HC Strache an, dass diese in den Verfassungsrang erhoben werden solle, gerade weil Südtirol nicht Teil des österreichischen Staates sei. Er empfiehlt eine Anpassung des Zweiten Autonomiestatutes und kein Drittes, damit nicht bisherige Errungenschaften verloren gehen. Er befürchte dann nämlich auch Rückschritte, vor allem im Schulwesen. Unzweifelhaft zeigte sich, dass die Freiheitlichen im Heimatland der Süd-Tiroler der politisch richtige Ansprechpartner sind.

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Redaktion