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Hamburg – Anfang des Jahres meldeten verschiedene Finanz- und Anlegerseiten, dass Oliver Priggemeyer in die Geschäftsführung der Immobilien-Investmentgesellschaft Hamburg Trust berufen wurde. Der 48-jährige Finanzspezialist, der zuvor in mehreren Management-Positionen im Immobilien-Investment und -Asset Management tätig war, übernahm bei den Hanseaten die Position des Chief Operating Officer (COO), kümmert sich also fortan um das operative Geschäft. Die Immobilienbranche nahm die Personalie mit Interesse zur Kenntnis.

Stuttgart - Die baden-württembergische Landesregierung will den Druck auf den Bund erhöhen, es Irland gleich zu tun und die Homo-Ehe einzuführen. Niedersachsen hatte schon einen Entschließungsantrag für den Bundesrat angekündigt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen nun mit einem eigenen Gesetzentwurf noch einen drauf legen.

Stuttgart - Der baden-württembergische AfD-Landesvorsitzende Bernd Kölmel ist innerparteilich alles andere als unumstritten. Auf dem letzten Landesparteitag der eurokritischen Partei in Kirchheim unter Teck flogen die Fetzen, der gesamte 13-köpfige Vorstand musste sich einem Misstrauensvotum stellen, und am Ende schrumpfte das Gremium auf neun Köpfe zusammen. Kölmel, der die AfD im Europaparlament vertritt, überstand das „Tribunal“, 60 Prozent der Delegierten sprachen ihm das Vertrauen aus. Ein Zeichen der Geschlossenheit war das allerdings nicht. Sein schärfster Kontrahent, der Stuttgarter Stadtrat Heinrich Fiechtner, trat als Vorstandsmitglied zurück.

Stuttgart - Die FDP hat auf ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart nicht nur ihr neues Logo präsentiert – mit der neuen Farbe Magenta und ohne den Zusatz „Die Liberalen“, dafür mit „Freie Demokraten“ –, sondern auch die Marschrichtung für die kommenden Monate vorgegeben. Wer allerdings erwartet hatte, dass Parteichef Christian Lindner die traditionelle Zusammenkunft der Liberalen im Stuttgarter Staatstheater zur Verkündung eines echten Neuanfangs nutzen würde, wurde enttäuscht. Mit seinen Attacken auf AfD, PEGIDA und Putin positionierte er die Partei im politisch korrekten Mainstream. Zumindest in dieser Hinsicht hat die FDP nichts anderes anzubieten als die übrigen etablierten Parteien.

Stuttgart - Es ist jetzt knapp zwei Monate her, da rief der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt angesichts der Probleme, die stetig zunehmende Zahl von Asylbewerbern irgendwo unterzubringen, seine deutschen Landsleute dazu auf, „über eine zeitnahe Aufnahme von Flüchtlingen, insbesondere von Müttern mit Kleinkindern, in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen nachzudenken“.

Stuttgart - Viele Grüne können dem ersten Ministerpräsidenten ihrer Partei, Winfried Kretschmann nicht verzeihen, dass er mit seinem Ja zum Asylkompromiss diesen erst ermöglicht hat. Im Fokus der Kritik steht, dass Kretschmann damit ermöglichte, dass Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina künftig als sichere Herkunftsländer gelten sollen und damit Abschiebungen in diese Länder erleichtert werden.

Stuttgart - In zahlreichen Landesverbänden der so genannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) fliegen die Fetzen. In Mecklenburg-Vorpommern steht der Landesvorsitzende unter Beschuss, weil er im Kreistag für einen Antrag der NPD gestimmt hat. In Brandenburg versuchte die frischgebackene Fraktion, wie die Indiskretion eines nun zurückgetretenen AfD-Landtagsabgeordneten belegt, vier missliebige Abgeordnete zum Verzicht auf das Landtagsmandat zu zwingen, weil sie früher in rechten Parteien gewesen sein sollen. Für den zurückgetretenen Stefan Hein rückte nun Jan-Ulrich Weiß nach, den der Spitzenkandidat und künftige Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland nun auch loswerden will, weil er auf seinem Facebook-Profil eine Karikatur veröffentlicht haben soll, die sich kritisch mit den Machenschaften der Bankiersfamilie Rothschild auseinandersetzt. Weiß will sein Mandat aber behalten, weswegen weitere Konflikte auf die AfD in Brandenburg zukommen dürften.

Berlin - Seit Jahren steht die staatlich geförderte Riester-Rente in der Kritik. Intransparente und geringe Renditen sind die häufig genannten Hauptvorwürfe. Dazu kommt eine erhebliche Kostenstruktur.

Das Bundesfinanzministerium hatte nun eine Studie beim Berliner Institut für Transparenz (ITA), einer Schwester des Versicherungsanalysten Morgen & Morgen, in Auftrag gegeben, mit der die tatsächliche Kostenstruktur und –belastung  der Verträge einmal näher unter die Lupe genommen werden sollten. Ziel der Studie war, zu überprüfen, ob der Gesetzgeber die Kosten stärker beschränken muss, damit die Sparer überhaupt noch etwas davon haben.