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Regensburg – Immer mehr wird deutlich, dass das sich zurecht geschneiderte Wunschdenken, die Flüchtlinge könnten einen maßgeblichen Beitrag zur Schließung einer einwanderungspolitisch instrumentalisierten Fachkräftelücke leisten am in der überwiegenden Zahl unzureichenden Qualifikationsniveau scheitert. Gemessen an der Personalpolitik beim Bildungspersonal und der vielfachen Aufgabe von Schulstandorten der vergangenen Jahre, wird gegenwärtig ein immenser Einsatz an den Tag gelegt, um schnellstmöglich die Rahmenbedingungen für die Ausbildung jugendlicher Flüchtlinge zu schaffen. In sogenannten Berufsintegrationsklassen sollen junge Asylbewerber und Flüchtlinge innerhalb von zwei Jahren darauf vorbereitet werden, eine Ausbildung aufzunehmen. Die Regierung des ostbayerischen Bezirks Oberpfalz rühmt sich besonderer Erfolge und Ambitionen auf diesem Gebiet. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 bestanden in der Oberpfalz bereits 39 Berufsintegrationsklassen für berufsschulpflichtige Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen, die zum Februar auf 63 Klassen erhöht wurden.