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Bozen - SENSUS Vermögen und die AlpenBank, wie geht sich das aus? Nun soll es ja die beiden oberfränkischen Immobilienunternehmer Gerhard Schaller und Markus Fürst (SENSUS und DERIVEST) schon seit Sommer 2017 nach Südeuropa gezogen haben. Über Projekte in Kroatien (Zadar) und die 'Gelato Immobilien' an Adria und Gardasee wurde schon einiges spekuliert. Dem setzt nun HESSEN DEPESCHE die Krone auf und sieht Gerd Schaller bereits am traditionsreichen Bozener Kornplatz 2 anklopfen. Hier residiert  die AlpenBank (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/sensus-vermögen-liebäugelt-nun-auch-die-alpenbank-mit-gerhard-schallers-italienplan.html).

Bozen - Die Freiheitsbewegung Süd-Tiroler Freiheit schreitet mit Konsequenz Schritt für Schritt voran, ihre Selbstbestimmungspolitik der Loslösung von Italien vom Stadium der programmatischen Willensbekundung auf die Ebene praxistauglicher Handlungsvorgaben zu konkretisieren, die letztendlich einen referendumtauglichen Rahmen erzeugen. Mit ihrem an den Tag gelegten Gestaltungspotential reicht die Freiheitsbewegung weit über ihre Oppositionsrolle im Landtag hinaus und übernimmt Verantwortung, welche die Regierung nicht ausfüllt. Am vergangenen Freitag endete die erste Phase der von der Süd-Tiroler Freiheit ins Leben gerufenen Aktion „Selbstbestimmung … und dann?“, in der über die Organisation hinaus jedermann via eigens beworbener Plattformen sämtliche denkbaren Fragen im Zusammenhang mit einer Loslösung Süd-Tirols von Italien zu formulieren aufgerufen war.

Bozen - Am vergangenen Samstag, den 18. Oktober beging die Süd-Tiroler Freiheit ihre 8. ordentliche Landesversammlung im Schloß Maretsch in Bozen. Unter vielen Ehrengästen mit dabei war auch die galizische Europaparlamentarierin Ana Maria Miranda Paz, Vizepräsidentin der Europäischen Freien Allianz (EFA) und Mitglied der Partei „Bloque Nacionalista Galego“. Paz, die in Santiago, Passau und Löwen Jura und Europäisches Recht studiert, sprach in einem Grußwort die Solidarität aller europäischen Unabhängigkeitsbewegungen aus und stellte fest, daß es um mehr gehe, als um Geographie. Ebenfalls zu Wort kam die Junge Süd-Tiroler Freiheit, um ihre Aktivitäten vorzustellen, wobei insbesondere die landesweite Disko-Tour während des letzten Landtagswahlkampfs hervorgehoben wurde. Die beiden Landesjugendsprecher Benjamin Pixner und Hannes Innerhofer informierten mit Blick auf ihre anstehenden Planungen über ihr derzeitiges Engagement, junge Mitglieder für die anstehenden Gemeinderatswahlen zu gewinnen. Die noch laufende Aktion “Flagge zeigen für Tirol” werde, wie zu vernehmen war, zusammen mit Mitgliedern in Nord-Tirol weitergeführt, um auch in Nord-Tirol eine Jugendgruppe aufzubauen, welche dann intensiv mit jener in Süd-Tirol zusammenarbeiten solle.

Bozen - In Bozen ist seit geraumer Zeit unübersehbar, daß eine Vielzahl von Menschen, die nordafrikanischen Regionen zuzuordnen sind, den Bahnhof füllen. Offensichtlich handelt es sich hierbei um Flüchtlingsströme, die sich ihren Weg durch Europa bahnen, wobei ein Großteil Österreich und die Bundesrepublik Deutschland zum Ziel haben werden. Zunehmend werden beispielsweise diesbezügliche bahnreisende Personengruppen im bayerischen Passau aufgegriffen. Mit diesem Sachverhalt hat sich der Südtiroler Landtag in seiner nächsten Session aufgrund einer diesbezüglichen Anfrage der Süd-Tiroler Freiheit zu befassen. Dies möchte von Landeshauptmann Arno Kompatscher wissen, ob er gewillt sei, in Erfahrung zu bringen, wie das Ministerium in Rom mit Flüchtlingsströmen über den Brenner verfahre. Der Südtiroler Freiheitsbewegung ist offenbar aus den Reihen Bahnbeamter zu Ohren gekommen, daß jeder Flüchtling nach Ablauf von sechsmonatigem Aufenthalt in Italien seitens eines Ministeriums in Rom mit einer Zugfahrkarte ausgestattet die Reise über den Brenner in Richtung Norden antritt. Ähnliche Gerüchte kursieren auch in Österreich und Deutschland, wodurch das Thema eine überregionale Relevanz bekommt. Der Bozener Bahnhof wird infolge dieser fragwürdigen Praxis von beiderlei Richtungen zum Flüchtlingstummelplatz, da eine Vielzahl dieser Nordafrikaner von Sicherheitskräften in Innsbruck aufgegriffen und wieder zurückgeschickt würden.

Bozen - Süd-Tirol – das beliebte Urlaubsziel, das aufgrund seines alpin-mediterranen Charakters nicht nur Winterurlauber anzieht, sondern mit seinen 300 Sonnentagen eine ganzjährige Erholungsempfehlung darstellt, gilt als eine der wohl authentischsten Kulturregionen Europas. Die zum UNESCO-Welterbe erkorenen Dolomiten, die in ganz Europa einzigartige Burgenlandschaft oder auch Speck, Äpfel und Käsespezialitäten von höchstem kulinarischem Reiz zeigen, daß Süd-Tirol geradezu inflationär mit Alleinstellungsmerkmalen aufwarten kann. Doch lebendig wird dies alles erst durch die Süd-Tiroler, die es beseelen. Sie, die autochthonen Süd-Tiroler, sind es letztendlich auch, die dieses Gebiet mit wohl einer der meistausgeprägten Regionalkultur innerhalb Europas ausmachen.