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Dienstag, 22 Dezember 2015 21:28

Unionspolitiker fordern Abschiebungsbilder

in Politik

Berlin - Mehrere Politiker der Unionsparteien haben sich dafür ausgesprochen, vermehrt Bilder von Abschiebungen in die Öffentlichkeit zu bringen, um potentielle Asylbewerber, die ohne konkreten Asyl- oder Fluchtgrund nach Deutschland kommen, von einer Einreise nach Deutschland abzuhalten. So sagte ein Präsidiumsmitglied der CSU: „Wir brauchen in nächster Zeit auch mehr Bilder von Abschiebungen.“ Damit könnte eine „abschreckende Wirkung“ unter Asylbewerbern erzielt werden, die sich auf den Weg nach Deutschland machen wollen. Auch innenpolitisch wäre es ein wichtiges Signal, dass man tätig sei.

Karlsruhe - Der Konflikt, der die CDU kurz vor ihrem Bundesparteitag heimsuchte, scheint vorüber zu sein. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel hat sich gegen ihre parteiinternen Kritiker durchgesetzt. Sowohl der parteiinterne Wirtschaftsflügel als auch die Junge Union hatten im Vorfeld angekündigt, Änderungsanträge zum Leitantrag des Parteivorstandes stellen zu wollen, um die Partei auf eine Begrenzung der Zuwanderung einzuschwören.

Berlin - Der Druck auf Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel wächst. Einflussreiche Gruppen in der CDU fordern ein Signal von Merkel, wie sie die beispiellosen Zuwandererzahlen begrenzen will. Die CSU attackiert Merkel bereits seit Wochen, wird aber bisher von Merkel weitgehend ignoriert und auflaufen gelassen.

Freitag, 11 Dezember 2015 15:55

CDU so ratlos wie die SPD?

in Politik

Berlin - Die SPD ringt in der Asylkrise um einen klaren Kurs. Einerseits muss sie sich von der CDU abheben, um sich Chancen für die Bundestagswahl 2017 zu erarbeiten und aus dem 25-Prozent-Umfrage-Ghetto herauszukommen. Andererseits vertritt ausgerechnet die christdemokratische Bundeskanzlerin Angela Merkel den Kurs, den man eigentlich den Sozialdemokraten zutrauen würde. Der derzeit laufende SPD-Bundesparteitag soll in dieser Frage Klarheit schaffen. Viele SPD-Bürgermeister aber erwarten von der Parteiführung konkrete Maßnahmen, mit denen die stark belasteten Kommunen spürbar entlastet werden können.

Dresden – Nach den Ergebnissen einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des MDR müssen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und seine CDU Federn lassen, wenn am nächsten Sonntag Landtagswahlen wären. Demnach bliebe die Union zwar weiterhin stärkste Partei im Freistaat, würde jedoch mit 38 Prozent um 1,4 Punkte schlechter abschneiden als bei der Wahl vor einem Jahr. Leichte Zugewinne könnte hingegen die SPD verbuchen, die auf 13 Prozent käme und damit um ein 0,6 Prozentpunkte besseres Ergebnis als 2014 einfahren würde. Die regierende schwarz-rote Koalition käme insgesamt auf 51 Prozent und hätte damit weiterhin die absolute Mehrheit.

Berlin - Die Zahl der Abweichler in den Reihen der Union dürfte abermals höher ausfallen als bei der letzten Abstimmung, da nun auch der Internationale Währungsfonds (IWF) zumindest vorerst seine Beteiligung am Hilfspaket für Griechenland ausgeschlossen hat. Der IWF hält die Schuldentragfähigkeit Griechenlands für nicht gewährleistet, fordert daher einen Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Land.

Frankfurt am Main – Erika Steinbach, Aushängeschild der CDU-Konservativen und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), wird 2017 nicht nochmal für den Bundestag kandidieren. „Am Ende der laufenden Legislaturperiode gehöre ich 27 Jahre dem Deutschen Bundestag an“, erklärte die 72-Jährige dazu kürzlich. „Das ist schon eine stattliche Zahl.“

Dresden – Angesichts zunehmender illegaler Einreisen über Polen und Tschechien ist in Sachsen eine lebhafte Debatte über die Wiedereinführung von Grenzkontrollen entbrannt. Es sei „legitim“, über eine Aussetzung des Schengen-Abkommens zu diskutieren, sagte beispielsweise der CDU-Innenpolitiker Christian Hartmann. „In der jetzigen Situation sollten wir Kontrollstellen einrichten, sowohl im unmittelbaren Grenzumfeld als auch im Grenzeinzugsbereich“, so der Bundestagsabgeordnete und vormalige Polizist. Sachsen müsse über den Bund entsprechenden Druck auf die Europäische Union ausüben.

Berlin - In der Union rumort es. Das Verständnis gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), gegenüber Griechenland weiterhin Rücksicht walten zu lassen und ein drittes Hilfspaket ins Auge zu fassen, tendiert in Richtung des Nullpunktes. Immer mehr Bundestagsabgeordnete der Union haben bereits angekündigt, einem dritten Hilfspaket nicht zustimmen zu wollen. Eine Mehrheit im Bundestag ist somit nicht sicher.

Mittwoch, 17 Juni 2015 04:03

Halbherzige Forderungen der CDU

in Politik

Magdeburg - Die wachsende Gefahr einer Islamisierung Deutschlands scheint auch in der Union angekommen zu sein. Zumindest wollen viele CDU-Politiker die pauschale Ansage von Ex-Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr mittragen, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Laut einem Positionspapier der Gruppe „CDU2017“ sei die Aussage „eigentlich sehr banal“, weil es „den Islam“ gar nicht gebe. Es sei doch klar, dass der Islam in seiner extremistischen Form „sicher nicht zu Deutschland“ gehört.

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