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Berlin - Noch vor Monaten galt die in Deutschland und in den USA angesiedelte Unternehmensgruppe Oil & Gas Invest AG um den Hauptaktionär Jürgen Wagentrotz als ausgezeichnet aufgestellt. Die Bonität der OGI war richtig gut. Vor allem das unternehmerische Gewicht eines Jürgen Wagentrotz, aber auch eines Günter Döring machte die ambitionierten Erdölförderer sichtbar stark. Doch von "finanzieller Stärke" kann zeitweise bei der OGI AG nicht mehr gesprochen werden, wenn Gläubiger über den örtlichen Gerichtsvollzieher inzwischen die Konten der Oil & Gas Invest AG pfänden und sperren lassen. Und der wohlhabende und vermittelnde Günter Döring ist aus dem Vorstand ausgeschieden.

Magdeburg - Voll auf den Leim gegangen ist Redakteur Markus Fischer von HESSEN DEPESCHE offenbar dem Italo-Charme des Unternehmensberaters Dr. Michele Sciurba, der tatsächlich über Fischer und dessen Kollegen in den Raum stellen läßt, den "Visionär" Florian Fritsch (FG, Fröschl, SAM AG) nur peripher zu kennen. Dabei geht Florian Benjamin Fritsch sogar auf Malta auf Werbetour für die umstrittene OGI AG, eigentlich firmierend als Oil & Gas Invest AG, deren Gehirn augenfällig Dr. Michele Sciurba ist.

Frankfurt am Main - Welche Kompetenz verleiht eigentlich TV-Star Guido Maria Kretschmer einem Frankfurter Magnaten im Ölgeschäft? Das fragen sich seit einigen Wochen nicht nur Journalisten, sondern auch viele Anleger, die in die Geschäftsidee der OGI AG u.a. über Nachrangdarlehen investiert haben. Guido Maria Kretschmer ist sicher ein Mann für den weiblichen Chic. Aber J.R. Ewing haben wir uns anders vorgestellt.

Regensburg - Tiefengeothermie ist eine jener hoch gelobten und doch umstrittenen alternativen Energieträger, die bislang noch ihre Marktreife beweisen muß. Theoretisch ist das Geschäftsmodell einfach. Man bohrt mehrere Löscher in tiefe Erdschichten und läßt von dort unter hohem Druck heißes Wasser emporschießen. Damit kann man dann Kraftwerke zur Stromerzeugung andocken. Doch solche Bohrungen kosten viel Geld. Ein leistungsfähiges und rentierliches Kraftwerk ist zudem eine gewaltige Investition. Viele Unsicherheiten prägen das Geschäftsmodell.

Berlin - Der Berliner Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte (Jahrgang 1966) gilt als ausgewiesener Kopf in Fragen des Verbraucherschutzes bei Kapitalanlagen. In den Medien sind Dr. Schulte, aber auch andere Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Thomas Schulte & Partner, omnipräsent. Darunter zu zählen sind sicher die Rechtsanwälte Dr. Sven Tintemann, Kim Oliver Klevenhagen, Danuta Wiest, Dr. Erik Olaf Kraatz oder auch der "Oberle-Jäger" Rechtsanwalt Christian M. Schulter. Letzterer ist inzwischen in der Kanzlei Dr. Thomas Schulte & Partner überraschend ausgeschieden. Christian M. Schulter hatte sich in der Vergangenheit insbesondere einen Namen bei der Aufarbeitung der durch die schweizerische Finanzmarktaufsicht FinMA geschlossenen SAM AG des Bankkaufmanns Michael Oberle und anderer einen Namen gemacht. Damals mit dabei bei der SAM AG war auch der Kaufmann Michael Hollenbach, der zwischenzeitlich ein Auskommen bei der Regensburger FG.de-Gruppe (Forever Green) gefunden haben soll. So zumindest berichtet der Finanzmarkt-Blog GoMoPa.net (http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1644&meldung=Wolfgang-Hageleit-GEOKRAFTWERKEde-GmbH-Verkaufte-warme-Luft-und-heute-heisses-Wasser) am 16.10.2014.

Regensburg - Die FG-Geothermie hat sich dem Bau von Geothermie-Kraftwerken zur Nutzung von Erdwärme verschrieben, bis zu fünf an der Zahl sollen es sein, und da dies nicht ohne Kapitaleinsatz zu bewerkstelligen ist, bemüht sie sich - um Anlegergelder. Die noch relativ junge Technologie wird über staatliche Förderkredite der KfW in der Finanzierung unterstützt sowie auch für immerhin 20 Jahre eine gesetzlich festgelegt Stromabnahme zum Fixpreis von 0,25 €/kWh garantiert ist. Rahmenbedingungen, die im Zuge einer anvisierten Energiewende, zumal an Standorten mit geeigneten geographischen Voraussetzungen erst einmal perspektivisch scheinen. Zudem ist die Geothermie mit Blick auf die Substitution konventioneller Kraftwerke energiepolitisch vor allem auch aufgrund ihrer von Tageszeiten und Umwelteinflüssen unabhängigen Grundlastfähigkeit interessant. Insofern ist davon auszugehen, daß ein erst einmal in Betrieb gegangenes Geothermiekraftwerk eine investorenfreundliche Kalkulationsgrundlage aufweist.

Regensburg - Die GEOKRAFTWERKE.de GmbH, eine 100%ige Tochter der FG Geothermie GmbH,die am 29.10.2010 in Regensburg gegründet wurde, hat sich auf die Finanzierung von Geothermie-Projekten spezialisiert. Das Geschäftsfeld bezieht sich auf den Ausbau und die Optimierung von geothermisch erzeugter Energie, wobei die  Unternehmens-Gruppe bereits über erhebliches Wissens- und Erfahrungspotential verfügt. Die GEOKRAFTWERKE.de GmbH und ihre Tochterfirma, die FWE Future Water Energy GmbH verfügen über Bergrechte zur Entwicklung mehrerer Geothermie-Kraftwerke und zielt über konsequenten weiteren Ausbau des Know-how- und Marktvorsprungs auf eine eine Vorrangstellung im mitteleuropäischen Markt ab. Das Stammkapital der GEOKRAFTWERKE.de GmbH beträgt € 1 Mio., das in Geothermieprojekte investiert werden muß. Diese Projekte werden von der Future Water Energy GmbH, der Geothermie Management GmbH und der FG.de-Unternehmensgruppe verantwortet und mitfinanziert. Der technische Fortschritt, Erfahrung und insbesondere die Entwicklung der 3D-Seismographie, ermöglichen es dem Kraftwerksfinanzierer, technische Risiken zu kalkulieren und daher die Möglichkeit zu schaffen, diese zu versichern – und so die Risiken für Anleger bestmöglich zu minimieren.

Regensburg - Wolfgang Hageleit, Kopf der Regensburger FG-Gruppe für regenerative Energien, sieht sein Unternehmen und sich selbst als "Gewinner der Energiewende". Geothermie ist das große Investitionsthema der weit gegliederten Unternehmensgruppe, die vor Jahren mal unter "Fröschl" firmierte und da noch vom umstrittenen Finanzakrobaten Florian Fritsch geleitet wurde. Und "Visionen" hatte dieser Florian Fritsch sicher mal, bevor ihn sein vormaliger Partner Wolfgang Hageleit aufgrund einiger "Ungereimtheiten in der Buchhaltung" vor die Türe setzen mußte. So zumindest erklärt Wolfgang Hageleit heute sein hartes Durchgreifen. Florian Fritsch habe aus seiner Geschäftsführungszeit noch einige private Verbindlichkeiten gegenüber einzelnen Unternehmungen der FG. Diese Verbindlichkeiten in Millionenhöhe sind offensichtlich in einem notariellen Schuldanerkenntnis verbürgt.

Regensburg - Florian Fritsch (Jahrgang 1978) gilt als Hassardeur der Finanzbranche. Gegen diesen Begriff würde sich wohl nicht mal der stämmige Regensburger wehren, dem nachgesagt wird die Fröschl/FG-Firmengruppe erst mit einem Engagement der inzwischen insolventen schweizerischen SAM AG auf vermögende Höhen gebracht zu haben und dann gegen seinen Expartner und Ex-Freund Wolfgang Hageleit den Kürzeren gezogen zu haben. Florian Fritsch liebte immer das Wagnis, auch im Automobilrennsport. "Nach einem schweren Autounfall klagt Florian Fritsch gegen den Automobilhersteller Porsche auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall über die Berliner Kanzlei Dr. Thomas Schulte", sagt Wolfgang Hageleit, der inzwischen die FG-Gruppe alleine führt. "Von hier könnte noch Geld kommen, um die enormen Schulden des Florian Fritsch bei den Firmen Frogress GmbH, FH Management GmbH, Fritsch Holding GmbH, FG Geothermie GmbH oder der FG Treuhand GbR auch nur einigermaßen abzutragen, die Florian Fritsch hier aufgetürmt hat", erklärt Wolfgang Hageleit weiter.

Regensburg - Die FG.de-Unternehmensgruppe ("FOREVER GREEN") des Kaufmanns Wolfgang Hageleit hat schon einige Entwicklungen hinter sich. Ursprünglich entstand um den Strukturvertriebler Florian Fritsch ein Sammelsurium angeblich innovativer Energieunternehmen. Manche waren es auch. Als Wolfgang Hageleit vor einem Jahr die Geschäftsführung der Unternehmungen übernahm, fand er aber vor allem viel Unordnung vor, die ihm Florian Fritsch überlassen hatte.