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Regensburg/Bogen – Kleider machen Leute. Kaum jemand, der diesen Ausspruch nicht kennt. Kleider stellen aber über ihren rein funktionalen Zweck hinaus nicht nur flüchtige Modeerscheinungen dar, sondern oftmals auch ein Identifikationsmerkmal, wie am Beispiel der Trachten ersichtlich. Diesem Komplex in Geschichte und Gegenwart widmen sich noch bis zum Herbst diesen Jahres neun Museen der Oberpfalz im Rahmen des Museumsprojekts „Tracht im Blick. Die Oberpfalz packt aus.“ Das Sichtbarmachen und sich vergegenwärtigen der eigenen Identität im Kleidungsstil mag vielleicht gerade in Zeiten globalisierter Flexibilität eine Renaissance erleben, um vor lauter Mobilität die Bodenhaftung nicht zu verlieren. „Zur Tracht gehört für viele Menschen auch das selbstbewusste Bekenntnis zur regionalen Zugehörigkeit als Bayer und Oberpfälzer“ wurde Franz Löffler, der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz zitiert. Und dies nicht zu unrecht, folgt man dem Ergebnis einer - wenngleich nicht repräsentativen - Umfrage auf der Regensburger Frühjahrsdult.

Traunstein – Das nationalkonservative Ökologiemagazin „Umwelt & Aktiv“ lädt für das Wochenende des 09./10. April im thüringischen Großraum Erfurt zu einem Leser- und Autorentreffen ein, das mit einem respektablen von bekannten Referenten getragenem Programm aufwarten kann. Die seit 2007 regelmäßig erscheinende und inzwischen mehr als 40-seitige Publikation konnte erst jüngst spektakulär auf sich aufmerksam machen, da es den Herausgebern gelang, dem Innenministerium eine weitere Erwähnung im Verfassungsschutzbericht gerichtlich zu untersagen. Der als Verleger fungierende Midgard e.V. ist ein sich für Naturschutz, Tierschutz und Heimatschutz engagierender unabhängiger Verein, der als Reaktion auf die zunehmende Verdrängung konservativen Gedankengutes aus der Umwelt- und Tierschutzbewegung gegründet wurde und sich der Förderung einer ökologisch ausgeglichenen Lebensweise auf Grundlage des Schutzes der kulturellen Identität verschrieben hat.

Berlin - Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität hat in einer neuen Studie festgestellt, dass die Deutschen überwiegend ein positives Selbstbild haben und sich stark mit ihrem Land identifizieren. Die NS-Vergangenheit wird hingegen kaum noch als Belastung wahrgenommen. Gleichzeitig verdeutlicht die Untersuchung, dass weiterhin starke Vorbehalte gegenüber Muslimen bestehen.