www.derfflinger.de

Bozen - SENSUS Vermögen und die AlpenBank, wie geht sich das aus? Nun soll es ja die beiden oberfränkischen Immobilienunternehmer Gerhard Schaller und Markus Fürst (SENSUS und DERIVEST) schon seit Sommer 2017 nach Südeuropa gezogen haben. Über Projekte in Kroatien (Zadar) und die 'Gelato Immobilien' an Adria und Gardasee wurde schon einiges spekuliert. Dem setzt nun HESSEN DEPESCHE die Krone auf und sieht Gerd Schaller bereits am traditionsreichen Bozener Kornplatz 2 anklopfen. Hier residiert  die AlpenBank (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/sensus-vermögen-liebäugelt-nun-auch-die-alpenbank-mit-gerhard-schallers-italienplan.html).

Bozen – Autonomie ist unstrittig der Fremdbestimmung vorzuziehen und ein Autonomiestatus negiert noch lange nicht das Selbstbestimmungsrecht, doch inzwischen ist selbst der Autonomiestatus Süd-Tirols, der seit 1972 in Kraft ist, nicht ungefährdet. Im Rahmen eines Autonomiekonvents soll dieser mit Beteiligung der Südtiroler den neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden. Die autonome Selbstverwaltung Südtirols steht mit der Flüchtlingssituation, der zentralistischen Tendenz einer italienischen Verfassungsreform, dem sprachlichen Proporz oder mehrsprachigen Schulen vor neuen Herausforderungen. Die Bevölkerung ist eingeladen, ihre Vorstellungen zur Zukunft des Landes, welches Süd-Tirol sie sich vorstellen, miteinzubringen. Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit geben sich mit dem bisherigen Verlauf des Autonomiekonvents äußerst zufrieden und bezeichnen den Konvent sogar als einen de facto Selbstbestimmungskonvent.

Freitag, 04 März 2016 21:27

Nein zum Grenzzaun durch Tirol!

in Politik

Bozen – Am Dienstag, den 02. März fand im Süd-Tiroler Landtag auf Antrag der Süd-Tiroler Freiheit eine sogenannte Aktuelle Debatte zum geplanten Grenzzaun am Brenner statt. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, forderte die Landesregierung auf, einen die Teilung Tirols verfestigenden geplanten Grenzzaun durch ein gesamttiroler Konzept zur Bewältigung der Migrationskrise überflüssig zu machen.  Kontrollen müssen bereits an den Südgrenzen der Europaregion Tirol durchgeführt werden und nicht erst am Brenner. Wenn sich die Flüchtlingsroute erst einmal nach Italien verlagert und Italien weiterhin nicht in der Lage sein wird, die EU-Außengrenzen zu schützen, dann wird dieser Zaun am Brenner nicht nur eine Kontrolleinrichtung Österreichs sein, sondern zu einer Absperrung Europas nach außen werden, wie wir dies bereits in diesen Tagen in Griechenland erleben, warnt die Süd-Tiroler Freiheit.

Bozen - Die Freiheitsbewegung Süd-Tiroler Freiheit schreitet mit Konsequenz Schritt für Schritt voran, ihre Selbstbestimmungspolitik der Loslösung von Italien vom Stadium der programmatischen Willensbekundung auf die Ebene praxistauglicher Handlungsvorgaben zu konkretisieren, die letztendlich einen referendumtauglichen Rahmen erzeugen. Mit ihrem an den Tag gelegten Gestaltungspotential reicht die Freiheitsbewegung weit über ihre Oppositionsrolle im Landtag hinaus und übernimmt Verantwortung, welche die Regierung nicht ausfüllt. Am vergangenen Freitag endete die erste Phase der von der Süd-Tiroler Freiheit ins Leben gerufenen Aktion „Selbstbestimmung … und dann?“, in der über die Organisation hinaus jedermann via eigens beworbener Plattformen sämtliche denkbaren Fragen im Zusammenhang mit einer Loslösung Süd-Tirols von Italien zu formulieren aufgerufen war.

Rom - Der frühere EU-Kommissionschef und ehemalige italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat sich skeptisch zu den Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland geäußert. Prodi schrieb in einem Kommentar für die Tageszeitung „Il Mesaggero“, eine schwache russische Wirtschaft sei für Italien „höchst unprofitabel“.

Montag, 15 Dezember 2014 20:26

Europas Mitschuld am CIA-Folterskandal

in Politik

Magdeburg - Nicht nur die Amerikaner haben sich unter Präsident George W. Bush bei CIA-Folterungen die Hände schmutzig gemacht, aus dem Bericht des US-Senats geht auch hervor, dass mehrere EU-Staaten der CIA erlaubten, auf ihrem Territorium geheime Einrichtungen für ihre „Verhöre“ zu unterhalten. Obwohl die entsprechenden Länder in dem Dokument geschwärzt wurden, deutet einiges darauf hin, dass es sich bei den Staaten, die den Folterknechten des US-Geheimdienstes freie Hand ließen, unter anderem um Litauen, Polen und Rumänien handelt.

Madrid - Die spanische Bewegung "Podemos" konnte bereits in den Wahlen 2014 zum Europäischen Parlament 5 Sitze erringen und steht derzeit in den Wahlumfragen sehr gut da. Es könnte durchaus sein, dass sich Podemos zu einer ernsthaften Konkurrenz für die beiden Altparteien Partido Popular (PP) und die oppositionellen Sozialisten (PSOE) entwickelt und damit das Zweiparteiensystem in Spanien beendet.

Donnerstag, 06 November 2014 19:15

MEADS-Raketenabwehrsystem wird deutlich teurer

in Politik

Berlin - Auf Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wartet neuer Ärger. Laut einem Bericht einer Unternehmensberaterin wird ein weiteres Rüstungsprojekt deutlich teurer als bisher veranschlagt. Das Raketenabwehrsystem Medium Extended Air Defense System (MEADS), das feindliche Raketen und Flugzeuge im Notfall vom Himmel holen kann, wird wesentlich höhere Kosten mit sich bringen, als bisher vom Bundesverteidigungsministerium kalkuliert wurde.

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