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Hünenberg – Nikolaos Kipouros hat offenbar einen Lauf. Mit 4ARTechnologies ist er mit einer Blockchain-Technologie dran, den Kunstmarkt zu revolutionieren. Unter einer Blockchain versteht man eine gemeinschaftlich genutzte Datenbanktechnologie, die Absender und Empfänger einer Transaktion direkt miteinander verbindet. Dieses Digital-Register hat seine Bezeichnung aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Blockkette“, also eine Kette aus Transaktions- und Informationsblöcken. Jeder neue Block integriert einen digitalen Fingerabdruck des jeweils vorangegangenen Blocks, sodass eine Informationskette entsteht, ohne dass sich ein Kettenglied nachträglich verändern lässt. Das so entstehende und sich ständig verlängernde Online-Netzwerk stützt sich auf die Computer der Teilnehmer. Alle verschlüsselten Transaktionen fügen sich zu einer Kette zusammen und werden in einen Computer-Code umgewandelt. Jede einzelne vom Datenbanksystem erfasste Information ist verifizierbar. Diese von mehreren Rechnern verwalteten Informationen, auf die jeder Transaktionsteilnehmer Zugriff hat, sind äußerst fälschungssicher. Auf diesem Blockchain-Prinzip fußt auch die Kryptowährung Bitcoin.

Dienstag, 23 September 2014 18:11

Große Vielfalt beim Auktionshaus Stahl!

Hamburg - Am 26. und 27. September werden im Hamburger Auktionshaus Stahl über tausend Kunstwerke zum Aufruf kommen, die von Porzellan, asiatischer Miniaturmalerei, Skulpturen, Gemälde Alter und Neuer Meister oder auch italienische Tier- und Stillebenmalerei u.a. reichen werden. Darunter befinden sich wiederentdeckte Besonderheiten ebenso wie günstige Zugriffsmöglichkeiten. Der Ansatz von nur 15.000,- € für beispielsweise eine seltene Gandhara-Skulptur darf als ungewöhnlich niedrig bezeichnet werden. Die aus dem 3./4. Jahrhundert stammende aus grauem Schiefer gearbeitete Skulptur zeigt eine überaus fein gearbeitete Büste von naturalistischer Genauigkeit des fastenden Siddharta bevor er die Erleuchtung erlangt und zum historischen Buddha Shakyamuni wird. Und bei dem 1775 geschaffenen „Unwetter im Hafen von Livorno“, das die Zarin Maria Feodorowna in Auftrag gab, um damit ihr Schloss Pavlovsk bei St. Petersburg zu schmücken, handelt es sich um ein wiederentdecktes Werk des des klassizistischen Landschaftsmalers Jakob Philipp Hackert.