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Berlin - Frank Fleschenberg und Jürgen Wagentrotz kämpfen bei der umstrittenen Oil & Gas Invest AG (OGI AG) um ihre unternehmerische Reputation. Gläubiger bedrängen den einst ambitionierten Ölförderer. Gegen den Prokuristen Carsten Volkening ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die für den 29. September 2016 verbindlich angesetzte ordentliche Aktionärsjahreshauptversammlung der OGI AG muß aufgrund versehentlich oder absichtlich versäumter Einladungsfristen aufgegeben werden. Zeitgleich bemüht sich OGI AG-Pressesprecher Dr. Tilman Pradt mittels eigentümlichen Veröffentlichungen an der Verklärung tatsächlicher Zustände. Die Situation ist sehr angespannt bis chaotisch. Anleger und Aktionäre fürchten um ihr Geld.

Berlin - Noch vor Monaten galt die in Deutschland und in den USA angesiedelte Unternehmensgruppe Oil & Gas Invest AG um den Hauptaktionär Jürgen Wagentrotz als ausgezeichnet aufgestellt. Die Bonität der OGI war richtig gut. Vor allem das unternehmerische Gewicht eines Jürgen Wagentrotz, aber auch eines Günter Döring machte die ambitionierten Erdölförderer sichtbar stark. Doch von "finanzieller Stärke" kann zeitweise bei der OGI AG nicht mehr gesprochen werden, wenn Gläubiger über den örtlichen Gerichtsvollzieher inzwischen die Konten der Oil & Gas Invest AG pfänden und sperren lassen. Und der wohlhabende und vermittelnde Günter Döring ist aus dem Vorstand ausgeschieden.