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Regensburg/Bogen – Kleider machen Leute. Kaum jemand, der diesen Ausspruch nicht kennt. Kleider stellen aber über ihren rein funktionalen Zweck hinaus nicht nur flüchtige Modeerscheinungen dar, sondern oftmals auch ein Identifikationsmerkmal, wie am Beispiel der Trachten ersichtlich. Diesem Komplex in Geschichte und Gegenwart widmen sich noch bis zum Herbst diesen Jahres neun Museen der Oberpfalz im Rahmen des Museumsprojekts „Tracht im Blick. Die Oberpfalz packt aus.“ Das Sichtbarmachen und sich vergegenwärtigen der eigenen Identität im Kleidungsstil mag vielleicht gerade in Zeiten globalisierter Flexibilität eine Renaissance erleben, um vor lauter Mobilität die Bodenhaftung nicht zu verlieren. „Zur Tracht gehört für viele Menschen auch das selbstbewusste Bekenntnis zur regionalen Zugehörigkeit als Bayer und Oberpfälzer“ wurde Franz Löffler, der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz zitiert. Und dies nicht zu unrecht, folgt man dem Ergebnis einer - wenngleich nicht repräsentativen - Umfrage auf der Regensburger Frühjahrsdult.