www.derfflinger.de

Bozen - SENSUS Vermögen und die AlpenBank, wie geht sich das aus? Nun soll es ja die beiden oberfränkischen Immobilienunternehmer Gerhard Schaller und Markus Fürst (SENSUS und DERIVEST) schon seit Sommer 2017 nach Südeuropa gezogen haben. Über Projekte in Kroatien (Zadar) und die 'Gelato Immobilien' an Adria und Gardasee wurde schon einiges spekuliert. Dem setzt nun HESSEN DEPESCHE die Krone auf und sieht Gerd Schaller bereits am traditionsreichen Bozener Kornplatz 2 anklopfen. Hier residiert  die AlpenBank (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/sensus-vermögen-liebäugelt-nun-auch-die-alpenbank-mit-gerhard-schallers-italienplan.html).

Freitag, 04 März 2016 21:27

Nein zum Grenzzaun durch Tirol!

in Politik

Bozen – Am Dienstag, den 02. März fand im Süd-Tiroler Landtag auf Antrag der Süd-Tiroler Freiheit eine sogenannte Aktuelle Debatte zum geplanten Grenzzaun am Brenner statt. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, forderte die Landesregierung auf, einen die Teilung Tirols verfestigenden geplanten Grenzzaun durch ein gesamttiroler Konzept zur Bewältigung der Migrationskrise überflüssig zu machen.  Kontrollen müssen bereits an den Südgrenzen der Europaregion Tirol durchgeführt werden und nicht erst am Brenner. Wenn sich die Flüchtlingsroute erst einmal nach Italien verlagert und Italien weiterhin nicht in der Lage sein wird, die EU-Außengrenzen zu schützen, dann wird dieser Zaun am Brenner nicht nur eine Kontrolleinrichtung Österreichs sein, sondern zu einer Absperrung Europas nach außen werden, wie wir dies bereits in diesen Tagen in Griechenland erleben, warnt die Süd-Tiroler Freiheit.

Bozen – Die Sicherheitslage mit Blick auf Einbruchserien in Privatwohnungen hat sich auch in Süd-Tirol in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert, weshalb bereits vor etwa einem Jahr die Süd-Tiroler Freiheit im Bozener Landtag aktiv wurde, indem sie schon damals forderte, dass die Landesverwaltung in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Sicherheitskräften und Einbruchsexperten Maßnahmen ergreifen soll, um Süd-Tirol wieder sicherer zu machen. Geschehen ist seither nichts, zumindest nicht auf politischer Ebene. Die Einbruchserien hielten unvermindert an bzw. weiteten sich aus. Aufgrund dessen machte die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Myriam Atz Tammerle dieses nach wie vor ungelöste Problem erneut zum Thema. Atz Tammerle wiederholt ihre Forderung, dass Fakten schonungslos besprochen und Lösungen gesucht werden. Die Aussage des Landeshauptmannes im letzten Jahr, dass Süd-Tirol kein Sicherheitsproblem habe und die Abhaltung eines Sicherheitsgipfels nicht notwendig sei, hielt die Landtagsabgeordnete bereits damals für unglaubwürdig und sei es, mit Blick auf die heutige Situation, noch viel mehr.

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit will mit einem Beschlussantrag im Landtag, der im Vorfeld im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, das Toponomastik-Problem einer Lösung zuführen. Neben mehreren Beweggründen war das Eingeständnis des Landeshauptmanns in einer der jüngsten Landtagssitzungen, dass die Bevölkerung umfassend über das Thema und seine Rechtslage informiert werden müsste, ausschlaggebender Anlass für den Antrag. In der Toponomastik nach wissenschaftlichen Kriterien und frei von faschismusbezogener Vorbelastung vorzugehen ist längst eines der Hauptanliegen der Südtiroler Freiheitsbewegung. Mit der in Antragsform geforderten Informationskampagne über Toponomastik nimmt die Mannschaft um Sprecher Sven Knoll nun den Landeshauptmann beim Wort und man darf gespannt erwarten, inwiefern dieser zu seiner eigenen Aussage stehen wird.

Bozen – Das kann man einen Vorstoß in Sachen Freiheit und Selbstbestimmung nennen! Es soll zusammenwachsen, was zusammengehört: Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, fordert in einem Beschlussantrag die Verwirklichung eines Gesamt-Tiroler Landtages bis zum Jahr 2018. Im Rahmen der Europaregion Tirol bzw. EVTZ böten sich sehr viele Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf allen Ebenen an. Besonders die Politik in den geteilten Tiroler Landesteilen sollte laut Zimmerhofer hier beispielgebend vorangehen und gemeinsame politische Strukturen einrichten und fördern. Der Landtagsabgeordnete der Tiroler Freiheitsbewegung fordert für das zentralistische Europa nach derzeitiger EU-Maßgabe eine Föderalismusreform, die sich an der Schweiz orientieren sollte.

Bozen – Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit zog zum Jahreswechsel eine überaus positive Bilanz. Das Jahr 2015 war aus Sicht der Freiheitsbewegung geprägt von einer erfolgreichen Neustrukturierung der Bewegung, großen Erfolgen bei den Gemeinderatswahlen, einem steten Mitgliederzuwachs und tonangebenden Initiativen zu wichtigen politischen Themen. Die Neustrukturierung ging mit einem Generationenwechsel einher, der sich auch in der Landtagsvertretung der Bewegung niederschlug. Nach dem Rückzug von Eva Klotz aus dem Landtag ist mit Myriam Atz-Tammerle eine junge und engagierte Abgeordnete für die Süd-Tiroler Freiheit um die Mannschaft von Sven Knoll in den Landtag eingezogen. Doch nicht allein auf dem parlamentarischen Parkett, auch die Gesamtorganisation betreffend brachte das vergangene Jahr dynamische Strukturentwicklungen. In vielen Süd-Tiroler Gemeinden wurden Ortssprecher ernannt, die Bezirksstrukturen ausgebaut und der Jugend eine noch wichtigere Rolle in der Bewegung eingeräumt. Die Weichen wurden durchgehend auf Zukunft gestellt, wie es bei der Bewegung heißt.

Bozen - Die Gleichbehandlung der deutschen Muttersprache wird für die Süd-Tiroler immer häufiger missachtet, womit nicht allein ein kultureller Anspruch, sondern reguläres Autonomierecht verletzt wird. Die Beispiele häufen sich. Vor kurzem fand die diesjährige Herbstmesse in Bozen statt, die laut Angaben der Veranstalter in diesen vier Tagen von über 45.000 Menschen besucht wurde. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist es deshalb umso unverständlicher, warum die Eintrittskarten nur in italienischer Sprache erhältlich waren. Und neuerdings verfügen die Dienstfahrzeuge der Stadtpolizei Meran nur mehr über einsprachig italienische LED-Anzeigen. Diese Bestätigung erhielt der Meraner Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Christoph Mitterhofer, auf eine schriftliche Nachfrage. Mitterhofer reagiert mit Entsetzen auf diese Unterlassung, den die Stadtpolizei Meran nun teuer zu stehen kommen könnte, den für Verletzungen der Bestimmungen zur Zweisprachigkeit kann das Regierungskommissariat Strafen mit bis zu 2.500 Euro ausstellen.

Bozen - Es soll wenigsten zusammenarbeiten, was im Grunde zusammengehört. - Ein kontinuierlicher Ausbau der politischen Kooperation zwischen Süd-Tirol mit Nord- und Ost-Tirol ist zwar im Wesentlichen, aber durchaus nicht allein der gemeinsamen Geschichte, territorialen Nachbarschaft und ethnischen Zusammengehörigkeit wegen auf die politische Tagesordnung zu setzen, sondern auch deshalb, weil Europa sein Fundament in den Regionen hat. Regionen sind allerdings keine bloßen technokratischen Zirkelkonstruktionen, sondern gewachsene soziokulturelle Lebensräume. Auf Antrag der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit fand am Freitag, den 11.09. in Innsbruck ein Treffen der Klubsprecher des Nord-/Ost-Tiroler und des Süd-Tiroler Landtages statt, das, so der STF-Abgeordnete Sven Knoll, zum Ziel hatte, die Zusammenarbeit der beiden Landtage mit Blick auf das Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile zu verstärken.

Dienstag, 01 September 2015 22:14

Ethnische, nicht territoriale Autonomie!

in Politik

Bozen - In Obernberg am Brenner hielt die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit am vergangenen Wochenende ihre Klausurtagung ab, die als Ideenschmiede für die Erarbeitung neuer Aktionen - insbesondere zum Thema doppelte Staatsbürgerschaft für diesen Herbst - sowie Werbemittel und Kampagnen dient. Insbesondere wurde auch die Positionierung und Strategie mit Blick auf den bevorstehenden Autonomiekonvent ausführlich diskutiert. An der Klausur der Bewegung nahmen die Landtagsabgeordneten, Vertreterinnen der Frauengruppe, Vertreter der Bezirke, Mitarbeiter, Gemeinderäte und Jugendvertreter teil. Übereinstimmend ist man der Ansicht, daß die Autonomie wie selten zuvor unter Druck stünde, und dies bedauerlicherweise nicht allein seitens Rom, sondern unnötigerweise aus Süd-Tirol selbst, was auf die Haltung der SVP zurückgeführt wird. Es wurde eindeutig klargestellt, daß es in der Autonomiefrage vor allem um die ethnische Autonomie geht, welche nicht leichtfertig zu einer rein territorialen heruntergespielt werden dürfe.

Bozen - Nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal zeigte sich Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit verwundert über Aussagen des Landeshauptmannes Kompatscher,der die Befürchtung äußerte, das Thema doppelte Staatsbürgerschaf könnte in Rom zu einer negativen Debatte führen, weshalb er, Kompatscher, eine Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung vorziehen würde. Allerdings hatte der derzeitige Unterstaatssekretär der italienischen Regierung, Gianclaudio Bressa, ausgerechnet die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung scharf abgelehnt, stattdessen aber ausdrücklich die Möglichkeit einer doppelten Staatsbürgerschaft für die Süd-Tiroler unterstützt. Um den ständigen Falschinformationen zu diesem Thema endlich ein Ende zu bereiten, hat die Süd-Tiroler Freiheit nun eine eigene Internetseite www.doppelte-staatsbürgerschaft.at eingerichtet.

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