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Infrastruktur-Projekte zur Expo 2020 in Dubai versprechen Rendite

Aras Group DWC LLC engagiert sich mit BaFin-konformen Nachrangdarlehen am Persischen Golf

Freitag, 08 Juni 2018 04:46 geschrieben von  Stephan Kraus

Dubai – Die Weltausstellung Expo wird vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 erstmals auf arabischem Boden stattfinden. Vor nunmehr fast fünf Jahren erhielt mit Dubai nicht nur die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate, sondern auch ein inzwischen überaus beliebter Wirtschafts- und Finanzstandort für renommierte Firmen aus der ganzen Welt den Zuschlag. Rund 25 Millionen Besucher werden in dem Emirat am Persischen Golf zur Expo 2020 erwartet, und so arbeitet man in Dubai auch schon mit Hochdruck an Infrastrukturmaßnahmen und anderen Projekten, um einen reibungslosen Ablauf der Weltausstellung zu gewährleisten.

Das Motto der Scheichs heißt dabei „Klotzen und nicht kleckern“: Mit über vier Quadratkilometern bietet das Expo-Gelände in Dubai ausreichend Platz für die Präsentation der mehr als 200 Aussteller. Im Herzen des Areals liegt der zentrale Verbindungsplatz Al Wasl, der die drei Ausstellungszonen zu den Themen Opportunity, Mobility und Sustainability verbindet. 80 Prozent der Investitionen, die das Emirat Dubai in die Expo steckt, sollen langfristig genutzt werden, womit man auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen will. Im Mittleren Osten versteht man mitnichten nur etwas von Öl!

Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer erklärte, dass die Expo 2020 auch „als Ausgangspunkt für die Errichtung einer völlig neuen Stadtnämlich Dubai South, diene, die die Grundlage der „Entwicklung Dubais hin zur Wissensgesellschaft“ bilden werde. ImAnschluss an die Weltausstellung solle in der neuen Metropole „ein Ökosystem entstehen, das insbesondere die strategisch wichtigen Wirtschaftsbereiche Logistik, Tourismus, Bauwirtschaft und Bildung beherbergen wird.

Versierte Immobilienspezialisten mit Arabien-Expertise

Von dem mit den Vorbereitungen zur Expo verbundenen konjunkturellen Aufschwung profitiert auch die in Dubai ansässige Aras Group DWC LLC mit ihrem versierten Account-Manager Frank Kahn. Die international bestens vernetzte Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Investment, Beteiligungen, Immobilien, Warenhandel, Unternehmensberatung und Logistik tätig und hat sich einen Namen als Vermittler von Risikokapital aus dem arabischen Raum nach Deutschland gemacht. Zum Firmenverbund gehören die Aras Investment and Participation Ltd., die Aras Logistic and Distribution Ltd., die Aras Trading and Services Ltd., die Aras Consulting and Advisory Ltd. sowie die Aras Properties Ltd. Ihren Ansatz beschreibt die Aras Group mit den Worten: „Ein hohes Maß an Flexibilität, interkultureller Kommunikation und Vernetzung ermöglicht einfache Lösungsansätze selbst in komplexen Fällen.“

Die Aufgabenverteilung der Einzelunternehmen fließt unter der kaufmännischen Ägide Frank Kahns zu einem soliden Gesamtpaket zusammen: Das Kerngeschäft der Gruppe betreibt die Aras Investment and ParticipationLtd., die mit hoher Kapitalausstattung und einem globalen Netzwerk aus refinanzierenden Fonds, Investoren und Banken in unterschiedliche Projektegeht. Für die Logistik ist die Aras Logistic and Distribution Ltd. zuständig, die sich von der Übernahme von Waren über die Lagerung bis zur Auslieferung um alle wichtigen Schritte des Transportgeschäfts kümmert. Die Aras Consulting and Advisory Ltd. hat sich auf die Erschließung arabischer Märkte spezialisiert und arbeitet dabei mit ortsansässigen Unternehmen zusammen. Die Aras Properties Ltd., ist schließlich mit dem Ankauf, der Verwaltung und dem Verkauf von Immobilien beschäftigt.

Mit Blick auf die Expo 2020 ist die Aras Group DWC LLC derzeit in zwei Vorhaben involviert: Zum einen in das Pulse-Projekt im Süden Dubais, wo der Al Maktoum International Airport sowie das Hauptgelände der Weltausstellung liegen und wo ein Lifestyle-orientiertes Ensemble mit Einzelhandels-, Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen, aber auch luxuriösen Reihenhäusern und Apartments entsteht. Zum anderen beteiligt man sich am Warsan Village an der Mohammed bin Zayed Road in Dubai, das direkt an die International City grenzt. Dieses Immobilienprojekt – eine Gated Community, die speziell für gutsituierte Familien entwickelt wurde – hängt zwar nicht direkt mit der Weltausstellung zusammen, trägt aber indirekt auch zur infrastrukturellen Aufwertung bei, die mit der Expo 2020 verbunden ist. Das Wohnelement des Warsan Villagesoll 936 zweistöckige Stadtwohnungen mit jeweils 187 Quadratmetern einschließlich Terrassen umfassen und mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäftenergänzt werden. Geplant ist auch ein 10.000 Quadratmeter großes Clubhaus und eine 1.000 Quadratmeter große Moschee.

Notwendige Klarstellung der BaFin

Für ihre Projektbeteiligungen in Dubai sucht die Aras Group auch in Europa Investoren, die aufgrund des Baubooms in dem aufstrebenden Wüstenstaat möglicherweise mit stattlichen Renditen rechnen können. Zumindest für den Zeitraum bis zur Expo 2020 und noch darüber hinaus ist dies zu erwarten. Auch in Deutschland zeigen viele Anleger Interesse an den Aras-Investments. Durch die komplizierte Rechtslage in der hyperregulierten Bundesrepublik ist der Informationsfluss vom Unternehmen zu den Anlegern jedoch etwas gestört. So verfügte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 4. August 2017, dass die Aras Group DWC LLC ihre Werbung für einige ihrer Anlageprodukte in Deutschland einzustellen hat.

Einzelne Personen nutzten diese Maßnahme der BaFin, um Frank Kahn und die Aras Group in Anlegerforen und auf vermeintlich neutralen Finanzbewertungsseiten generell als unseriös und betrügerisch hinzustellen. Ob dies aus Unkenntnis geschah oder möglicherweise im Auftrag konkurrierender Wettbewerber, konnte bis heute nicht abschließend geklärt werden. Solche Störmanöver gab es auch in der Vergangenheit schon, doch die Aras Group konnte sich dagegen stets erfolgreich juristisch zur Wehr setzen. Die neuerlichen Vorwürfe wollten die Aras Group DWC LLC und Frank Kahn, der wegen seines Gespürs und seiner Fähigkeit, auch scheinbar unmögliche Transaktionen möglich zu machen, in Branchenkreisen den Spitznamen „Hexer von Dubai“ trägt, nicht auf sich sitzen lassen. Daher bat die Aras Group die BaFin ihre Verfügung vom August 2017 etwas konkreter auszuformulieren – nicht zuletzt auch deshalb, um eine rechtliche Handhabe gegen Personen, die falsche Behauptungen aufstellen, zu haben.

Diesem Ansinnen kam die BaFin nun nach und konkretisierte, für welche Kreditgeschäfte die Aras Group DWC LLC ihre Werbung in Deutschland einzustellen hat und für welche nicht. Beanstandet wurde von der Bundesanstalt lediglich die Werbung für Darlehensverträge unter der Bezeichnung „Nachrangdarlehen“, „Beteiligung(-sfinanzierung)“, „(banküblich) besicherte Darlehen“ und „Auslandsdarlehen“. Die Darlehensverträge hätten trotz ihrer Bezeichnung als „Nachrangdarlehen“ die unbedingte Rückzahlbarkeit der Darlehenssummen vorgesehen.

Weiter führte die BaFin dazu aus: „Darlehensgeber sollen Unternehmen sein, die mit der Aras Group DWC LLC verbunden sind. Diese haben keine Erlaubnis für das Kreditgeschäft in Deutschland. Durch die Werbung für die Kredite ist die Aras Group DWC LLC in die Anbahnung unerlaubter Kreditgeschäfte der Unternehmen einbezogen, die als Darlehensgeber auftreten.“ Die Unternehmensgruppe habe deshalb die Werbung für das Kreditgeschäft gegenüber Unternehmen oder Personen mit Sitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland einzustellen.

Wichtiges Signal an Investoren

Nicht erfasst von der Verfügung sei, so die BaFin weiter,die Werbung und Vermittlung von Nachrangdarlehensverträgen an Unternehmen, die aufgrund eines hinreichend qualifizierten Nachrangs keine unbedingte Rückzahlbarkeit der Darlehenssumme vorsehen“. Und: „Eine Einbezogenheit in unerlaubt betriebene Kreditgeschäfte liegt insoweit nicht vor, da das Angebot solcher Darlehensverträge nach dem Kreditwesengesetz nicht erlaubnispflichtig ist.“

Die Aras Group DWC LLC wertet die Feststellung der Behörde, dass sie BaFin-konforme Nachrangdarlehensverträge anbietet, als wichtiges Signal an potenzielle Investoren, die durch gewisse Falschmeldungen verunsichert waren. Schließlich zeigen immer mehr Unternehmen und solvente Einzelpersonen aus Deutschland und ganz Europa Interesse an Investitionen im arabischen Raum, wo die Aras Group inzwischen zu den wichtigsten Playern bei der Finanzierung von Großprojekten gehört.

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