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Arbeitslosenquote bei nur noch 2,7 Prozent

Bayerische Wirtschaft brummt - Söder-Boom?

Samstag, 30 Juni 2018 21:29 geschrieben von  Stephan Kraus
Bayerische Wirtschaft brummt - Arbeitslosenquote bei nur noch 2,7 Prozent Bayerische Wirtschaft brummt - Arbeitslosenquote bei nur noch 2,7 Prozent Bildquelle: PIXABAY.COM | CC0 Creative Commons

München - Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Juni erstmals seit 27 Jahren auf einen Wert unter 200.000 gesunken. Die Zahl der Jobsucher im Freistaat lag zuletzt bei 197.820. Das waren etwa 4.600 Erwerbslose weniger als im Mai und etwa 18.700 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 2,7 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit geht in allen bayerischen Regionen zurück - sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr. Die beste Quote verzeichnet derzeit die Oberpfalz mit 2,3 Prozent, dicht gefolgt von Niederbayern und Schwaben mit jeweils 2,4 Prozent. Auch die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die bundesweite Arbeitslosenquote lag bei 5,0 Prozent.

Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer: „Der Arbeitsmarkt in Bayern bleibt auf Rekordfahrt. Erstmals waren weniger als 200.000 Menschen im Freistaat arbeitslos. So eine herausragende Situation gab es zuletzt 1991. Damit verfestigt sich die Vollbeschäftigung im Freistaat weiter und wir behaupten unsere Spitzenposition unter den Bundesländern.“ Schreyer begrüßte auch den kräftigen Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. „Im Juni 2018 waren in Bayern 6.745 Menschen weniger langzeitarbeitslos als noch vor einem Jahr. Bayern hat bundesweit den niedrigsten Anteil an Langzeitarbeitslosen.“

Der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer: „Vom bayerischen Arbeitsmarkt gibt es konstant gute Nachrichten. Die dauerhaft gute Situation am Arbeitsmarkt verdanken wir der hohen Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Niedrige Arbeitslosenzahlen und wirtschaftliche Stärke sind jedoch keine Selbstläufer. Für zukünftiges Wachstum wird auch die Lösung des Fachkräftebedarfs entscheidend sein. Dabei werden wir vor allem die Potentiale des heimischen Arbeitsmarktes heben.“

Letzte Änderung am Montag, 02 Juli 2018 17:36
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