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Über eine mutige Jugendrichterin

„Das Ende der Geduld“ als ARD-Spielfilm

Freitag, 21 November 2014 15:12 geschrieben von  Torsten Müller
„Das Ende der Geduld“ als ARD-Spielfilm Quelle: ARD.de

Berlin - Das Thema „Jugendkriminalität“ ist in aller Munde. Doch kommt man bei näherer Betrachtung des Phänomens nicht umhin, zu konstatieren, dass darunter in den meisten Fällen Ausländerkriminalität zu verstehen ist. Die frühere Jugendrichterin Kirsten Heisig, die im Jahr 2010 unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, war mutig genug, dieses Problem beim Namen zu nennen.

Sie setzte sich im Berliner Problembezirk Neukölln für eine schnellere und härtere Bestrafung von jugendlichen Intensivstraftätern ein. Im Jahr 2010, nach ihrem Tod, erschien ihr Buch „Das Ende der Geduld“. Auf sie geht das so genannte „Neuköllner Modell“ zurück, bei dem schnelle Verfahren das Kernstück gebildet haben. Auch sah das Modell vor, dass Akten von jungen Kriminellen bei einem Richter verbleiben, der somit einen besseren Überblick auf den Fall hat. Das Modell sah schnellen Arrest, kontrollierten Schulbesuch und Täter-Opfer-Gespräche vor. Bei allem hatte Heisig primär die erzieherische Wirkung im Auge, weswegen ihr der von den Medien verpasste Beiname „Richterin Gnadenlos“ nicht gerecht wird.

In diesen Tagen strahlte der Fernsehsender ARD einen Spielfilm aus, der sich am Leben der Richterin abarbeitet und den Titel ihres Buches trägt. In dem Film wird nachgezeichnet, wie Heisig von einer Befürworterin von Multikulti zur Realistin wird. Die Neuköllner Verhältnisse mit hohem Ausländeranteil, grassierender Bildungsferne und wahnsinnig hoher Kriminalität haben sie ratlos werden lassen. Das Neuköllner Modell war ihre Antwort, doch es brachte ihr viele Feinde ein.

Linke Gruppen, Ausländerlobbyisten und viele Rechtsanwälte waren nicht einverstanden damit, dass Heisig es nicht länger hinnahm, dass ausländische Täter aufgrund ihrer Bildungsferne und angeblichen Perspektivlosigkeit nachträglich zu Opfern ihrer Umgebung gemacht wurden. Sie sagte knallhart, dass der Großteil der Familien, aus denen die arabischen und türkischen Täter stammen, überhaupt nicht bereit ist, sich zu integrieren.

Am Ende verzweifelte Heisig an ihrer Aufgabe, der zunehmenden Kriminalität, der massiven Respektlosigkeit der Täter und dem Wegschauen der meisten Kollegen und Politiker beizukommen. Laut offizieller Darstellung nahm sie sich das Leben, auch wenn denkbar ist, dass es anders war. Sie machte sich Feinde, indem sie einfach nur die Wahrheit sagte und die multikulturelle Fassade einriss und zeigte, was sich dahinter verbarg: Ausländerkriminalität, organisierte Familienclans, Integrationsunwilligkeit und Hass auf diejenigen, die die Multikulti-Utopie finanzieren: uns Deutsche.

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