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Tote brauchen keine Pässe mehr

Berliner Muslim-Bestatter flog wegen Handels mit Pässen Verstorbener auf

Donnerstag, 12 Juni 2014 01:16 geschrieben von  Jens Hastreiter
Berliner Muslim-Bestatter flog wegen Handels mit Pässen Verstorbener auf Quelle: info-graz.at

Berlin - Wenn es darum geht, Glaubensbrüder illegal nach Deutschland zu bringen und in der Bundesrepublik die islamische community zu vergrößern, sind muslimische Netzwerke sehr einfallsreich. Dabei sind islamische Parallelgesellschaften in allen größeren und mittleren deutschen Städten schon längst Realität.

In Berlin berichteten Medien jetzt über einen besonders trickreichen Fall. Dort verkauften islamische Bestatter die Reisepässe von verstorbenen Muslimen an Schlepperorganisationen. Da die Verblichenen keine Reisepässe mehr brauchen, wurden diese einer neuen Bestimmung zugeführt und gegen Bares an Einreisewillige im Ausland weitergegeben.

In diesem Zusammenhang wurde kürzlich eine Großrazzia bei Mitgliedern einer mutmaßlichen Betrügerbande in den Berliner Multikulti-Stadtteilen Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg durchgeführt. Ein anonymer Hinweis veranlasste die Sicherheitskräfte, 26 Objekte in den Ausländerbezirken der Hauptstadt zu durchsuchen.

Besonders abgefeimt: Die Bande hatte eigens ein muslimisches Bestattungsunternehmen gegründet, das auf seiner Internetseite mit Koranversen warb, um sich Muslimen für die Abwicklung von Todesfällen und Beerdigungen zu empfehlen. So wollte man an die Pässe der Verstorbenen gelangen, um sie gewinnbringend dann wieder zu veräußern.

In einem der Objekte wurde unter anderem ein Reisekoffer sichergestellt, in dem Dutzende Pässe verstorbener Muslimen gehortet wurden. Sie sollten offensichtlich für die Einschleusung von Muslimen aus dem Nahen und Mittleren Osten nach Berlin verwendet werden. Die Schlepperorganisationen sollen pro Reisedokument zwischen 2.000 bis 5.000 Euro an die Bestatter bezahlt haben – ein lukratives Geschäft.

Als einer der Köpfe der jetzt aufgeflogenen Bande gilt Ahmad D. Der 53jährige Mann mit dem weißen Rauschebart ist Inhaber des Bestattungsinstituts. Auf der Homepage seines Unternehmens zeigt sich Mohammad D. als gläubiger Mann: mal beim Beten in einer Moschee, mal vor der Kaaba, dem berühmten schwarzen Gebäude in Mekka, das als zentrales Heiligtum des Islam gilt.

Berlin ist neben Nordrhein-Westfalen und Hamburg eines der beliebtesten Zielgebiete illegaler Zuwanderer aus muslimischen Ländern. In Berlin zumindest wird die Islam-Community künftig nicht mehr von Ahmad D. und seinen Komplizen fürs Sterben abgezockt.

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