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Brauereien aus Bayern und NRW vorne

Bierabsatz erstmals seit 2006 gestiegen

Freitag, 30 Januar 2015 18:24 geschrieben von  Enno-Martin Cramer
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Magdeburg - Im letzten Jahr setzten deutsche Brauereien rund 95,6 Millionen Hektoliter Bier ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Bierabsatz damit gegenüber 2013 um eine Million Hektoliter beziehungsweise. Dieser Anstieg um rund ein Prozent ist der erste seit 2006.

Alkoholfreie Biere, Malzbier sowie aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführtes Bier deutscher Hersteller sind in den Zahlen nicht enthalten, wohl aber Biermischgetränke wie Radler, die im vergangenen Jahr mit 4,1 Millionen Hektolitern 4,3 Prozent des gesamten Bierabsatzes ausmachten. Gegenüber dem Vorjahr ging der Absatz in diesem Bereich um 4,3 Prozent zurück.

Der weitaus größte Anteil des verkauften Bieres, nämlich 83,7 Prozent (80 Millionen Hektoliter), waren nach den Zahlen der Wiesbadener Statistiker für den Verbrauch im Inland bestimmt, 15,6 Millionen Hektoliter gingen ins Ausland, davon 10,1 Millionen Hektoliter in Länder der Europäischen Union und 5,3 Millionen Hektoliter in Drittländer. Weitere 0,2 Millionen Hektoliter wurden unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien ausgegeben.

Den höchsten Anteil am Bierabsatz erzielten 2014 mit 24,2 Prozent die bayerischen Brauereien, die damit erstmals die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Produzenten auf Platz zwei verweisen konnten, deren Anteil sich auf 23,2 % belief. Beide Bundesländern führen auch beim Inlandsabsatz: Der Anteil Nordrhein-Westfalens lag bei 24,3 Prozent, der Anteil Bayerns bei 23,1 Prozent. Bayerische Brauereien konnten mit einem Anteil von 29,8 Prozent zugleich den höchsten Bierabsatz über die deutschen Grenzen hinweg verbuchen.

Das Statistische Bundesamt wies in diesem Zusammenhang darauf hin: „Alle regionalen Angaben zum Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager) und lassen keinen Rückschluss auf den regionalen Bierkonsum zu.“ Dennoch liegt auch hier nach aktuellen Zahlen aus Wiesbaden Nordrhein-Westfalen vor Bayern an der Spitze. Auf Platz drei folgen die Sachsen.

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