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GfP-Verlegertreffen in Thüringen

Dienstag, 30 September 2014 19:48 geschrieben von  Johann W. Petersen
GfP-Verlegertreffen in Thüringen Quelle: wikimedia.org

Erfurt – Publizisten und Vertreter mehrerer nonkonformer Verlage folgten am vergangenen Wochenende einer Einladung der Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) zu einem Verlegertreffen in Ostthüringen. Im Mittelpunkt der Tagung standen der Gedankenaustausch, die Kontaktpflege sowie die Information über aktuelle Entwicklungen im Verlagswesen. Zwei Fachvorträge und eine Besichtigung der Gedächtnisstätte Guthmannshausen, die an die zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert, rundeten das Programm der Veranstaltung ab.

Angereist waren unter anderem Vertreter der Verlagsgesellschaft Berg, des Grabert-Verlags, des Lühe-Verlags, der Militaria-Verlage Nation & Wissen, Adoria und Am Wall, der Zeitschrift „Umwelt & Aktiv“ sowie des sächsischen Bildungswerks für Heimat und nationale Identität und seines Theorieorgans „hier & jetzt“. Ein im Programm als Referent angekündigter Mitarbeiter der Verlagsgruppe „Lesen & Schenken“ und der Zeitschrift „Zuerst!“ musste seine Teilnahme aufgrund eines kurzfristigen familiären Termins absagen.

Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens referierte am ersten Tag des Treffens über juristische Fallstricke im Bereich der Publizistik und des Verlagswesens. Hierbei ging er nicht nur auf einschlägige Paragraphen des Strafrechts, sondern auch auf presserechtliche Fragen ein. Am zweiten Tag folgte ein Vortrag eines lokalen Funktionärs der Alternative für Deutschland (AfD) aus dem hessischen Hochtaunuskreis über globale Machtstrukturen und die Notwendigkeit, eine Gegenöffentlichkeit zum Medienkartell der Globalisten zu schaffen. Hierbei regte er eine grenzübergreifende Zusammenarbeit jener Publikationsorgane und Mediengesellschaften an, die sich den Plänen einer „Neuen Weltordnung“ nach Maßgabe Washingtons entgegenstellen. Er selbst habe bereits entsprechende Kontakte nach Russland geknüpft, so der Referent.

Der Vorsitzende der GfP, Martin Pfeiffer, Schriftleiter des freiheitlichen Magazins „Die Aula“ aus Graz, zeigte sich in seinen abschließenden Worten zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Tagung zufrieden. Ziel müsse es sein, die Arbeit im Bereich der nonkonformen Publizistik noch stärker zu vernetzen. Die Tradition regelmäßiger Verlegertreffen im Rahmen der GfP wolle man daher auch künftig fortsetzen.

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