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Katja Suding (FDP): „Senat muss endlich Machbarkeitsstudie vorlegen“

Hamburger wollen Olympia 2024 in ihrer Stadt

Sonntag, 15 März 2015 18:30 geschrieben von  Enno-Martin Cramer
Hamburg Hamburg

Hamburg - An der Elbe herrscht Olympia-Euphorie! Nach einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts befürworten 64 Prozent der befragten Hamburgerinnen und Hamburger eine Bewerbung der Hansestadt um die Austragung des sportlichen Großereignisses für 2024. Im Vergleich zu einer Umfrage vom September 2014 stieg die Zustimmung damit um elf Punkte. 77 Prozent sind zudem der Ansicht, es gebe in der Hansestadt definitiv eine Mehrheit für Olympia. Sollte Hamburg sich bewerben und am Ende den Zuschlag bekommen, würden dort auch die Paralympics ausgetragen.

In einem Statement auf Facebook erklärte Katja Suding, Fraktionsvorsitzende der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft, dazu: „64 Prozent der Hamburger für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg sind ein klares Signal. Nun muss der Senat endlich die von einer breiten Mehrheit der Bürgerschaft geforderte Machbarkeitsstudie vorlegen, die schon seit Dezember letzten Jahres überfällig ist. Denn vor der Volksbefragung müssen Transparenz und Klarheit über die Auswirkungen und die Finanzierung der Spiele hergestellt sein. Sonst läuft der Senat Gefahr, das gewonnene Vertrauen der Hamburger wieder zu verspielen.”

Wenn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Hamburg demnächst zur deutschen Bewerberstadt ausruft, werden die Bürger im Herbst an die Urnen gerufen, um darüber in einem Volksentscheid abzustimmen. Neben Hamburg könnte auch Berlin eine Bewerbung abgeben. Dort liegt die Zustimmung nach der letzten Umfrage bei 55 Prozent.

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