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Kampf gegen den Genderwahn selbst in Kenia

Männer rufen Sexstreik aus

Montag, 17 November 2014 18:33 geschrieben von  Susanne Hagel

Magdeburg - Nicht nur hierzulande werden die Menschen durch den Gendertrend in den Wahnsinn getrieben. Das modische Mittel, welches uns in Deutschland unter dem Deckmantel der Gleichstellung in regelmäßigen Abständen zum Verzweifeln bringt,  treibt nun Kenias Männer in den Streik: von Dienstag bis Sonntag sollen diese jegliche Zärtlichkeiten gegenüber ihren Frauen unterlassen.

Dazu rief der Kenianische Männerrechtler und Vorsitzende der Organisation Maendeleo ya Wanaume (Entwicklung für Männer), Nderitu Njoka, seine Landsmänner auf. Er will damit auf die zunehmende "Entthronung" des Mannes in seinem Land aufmerksam machen. Er forderte damit ein Ende der Diskriminierung der Männer durch Frauen und durch die Regierung. Das Land verzeichne eine zunehmende Zahl misshandelter Männer. So hätten in einer Umfrage im Jahr  2011, die in zwei kenianischen Provinzen durchgeführt worden war,  460.000 Männer angegeben, Opfer von häuslicher Gewalt geworden zu sein. Für dieses Jahr seien bereits 300 Fälle registriert, in denen Männer von Frauen attackiert worden; einhundert Männern seien die Geschlechtsteile abgeschnitten worden. "Frauen denken plötzlich, sie könnten die Rolle des Familienvorstands einnehmen", sagte Njoka. "Und das ist vollkommen falsch."

Die Idee für den Streik hat sich Njoka von den Frauenorganisationen abgeschaut: 2009 riefen diese ihre Mitbürgerinnen dazu auf, ihren Partnern den Sex zu verweigern um auf die fehlende Gleichberechtigung hinzuweisen. Mittlerweile sind knapp 22 Prozent der Parlamentsabgeordneten weiblich.

Laut der Stiftung Gender Violence Recovery Center (GVRC) aus Nairobi, seien für die Jahre 2001 bis 2012 nur drei Prozent der Fälle Männer, die Opfer häuslicher Gewalt geworden waren. Insgesamt würden noch immer rund 90 Prozent der Gewalttaten von Männern verübt, so das GVRC.

In Kenia herrschen gänzlich andere Zustände als in Deutschland. Der Aufstieg der Frauen trifft auf erbitterten Widerstand. So wurde im letzten Jahr ein Gesetz verabschiedet, welches bestimmt, dass die Ehefrau im Falle einer Scheidung oder des Todes ihres Ehemanns den gemeinsamen Besitz verliert. Im Frühjahr 2014 wurde auch das Vetorecht der Erstfrau gestrichen. Bisher durfte diese bei Nichtgefallen der vom Ehemann ausgesuchten Zweitfrau die Heirat unterbinden. 

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