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In Kirchen sollen islamische Lieder gesungen werden

Weltfremder Vorschlag zu Weihnachten

Montag, 22 Dezember 2014 16:24 geschrieben von  Torsten Müller
Weihnachtskrippe Weihnachtskrippe

Magdeburg - Die allwöchentlichen PEGIDA-Demonstrationen haben die Politik in Berlin offenbar wachgerüttelt. Immer mehr Politiker gestehen öffentlich ein, dass sie die Sorgen und Ängste der Bürger in den letzten Jahren nur unzureichend ernst genommen haben. Auch sprechen sich immer mehr Politiker dafür aus, die Teilnehmer der PEGIDA-Demonstrationen nicht zu ignorieren, sondern mit ihnen zu sprechen und sich mit ihren Forderungen auseinanderzusetzen.

Während erst kürzlich mehrere Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und Grünen-Chef Cem Özdemir die PEGIDA-Bewegung diffamierten, sagte nun beispielsweise der ehemalige CDU-Minister Heiner Geißler, dass die Kritik an der drohenden Islamisierung durchaus berechtigt sei. So sagte Geißler: „Die Menschen demonstrieren nicht gegen den Islam, sondern gegen den Missbrauch des Islam zur Begründung von unmenschlichen Verbrechen.“ Geißler ist der Auffassung, dass die „Furcht vor dem Islam in seinen exzessiven Erscheinungsformen durchaus berechtigt“ sei.

Der 84-jährige CDU-Politiker weiter: „In Deutschland führen Salafisten und Islamisten das große Wort und propagieren die Scharia. Es ist nicht nachvollziehbar, warum sogenannte Hassprediger in den Moscheen unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit die Menschen aufhetzen können.“ Zudem sprach er sich für ein entschlossenes Vorgehen gegen Islamisten aus.

Einer aktuellen Umfrage des Insa-Instituts zufolge haben 58 Prozent der Deutschen Angst vor dem zunehmenden Einfluss des Islam in Deutschland. Die Deutschen erkennen zunehmend, dass die künstliche Aufteilung in guten Islam und bösen Islamismus nicht der Realität entspricht. Islamische Gemeinden und Parallelgesellschaften bilden nicht zuletzt die logistischen Rückzugsräume für gewaltbereite Islamisten und fanatische Hassprediger.

Daher müssen Vorschläge, an Weihnachten oberflächliche Zeichen einer fragwürdigen Versöhnung zu setzen, auch als naiv bezeichnet werden. So fordert die menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour: „Es wäre ein tolles Zeichen des friedlichen Zusammenlebens der Religionen, wenn in der Kirche ein islamisches Lied gesungen würde und in der Moschee ein Weihnachtslied.“ Auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek spricht sich für den symbolischen Liedertausch aus, obwohl er wissen sollte, dass dies weder mit dem gemäßigten Islam noch mit den innerreligiösen Hardlinern vereinbar wäre. Kurioserweise spricht er sich sogar dafür aus, mit den PEGIDA-Anhängern ins Gespräch zu kommen, obwohl er erst am vergangenen Montag auf einer Gegenkundgebung, an der auch gewaltbereite Antifa-Gruppen teilgenommen haben, gesprochen hat.

Mazyek scheint mitbekommen zu haben, dass immer mehr Deutsche kein Interesse daran haben, sich eine nicht vorhandene Integration von Millionen Muslimen vorgaukeln zu lassen.

Letzte Änderung am Montag, 22 Dezember 2014 16:25
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