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Absage einer Kampfsportveranstaltung wegen angeblicher Verbindung zu Rechtsextremen

Wie Unis sich heutzutage vom linken Milieu unter Druck setzen lassen

Donnerstag, 26 März 2015 12:51 geschrieben von  Albrecht Lose
NO LEGIDA NO LEGIDA Grafik: DERFFLINGER

Leipzig – Während Linksextremisten vom Rektorat scheinbar erlaubt wird, auf dem Campusgelände der Universität Leipzig ein Blockadetraining zur illegalen Verhinderung der angemeldeten Legida-Demos abzuhalten, soll eine bereits vertraglich geregelte, legale Kampfsportveranstaltung in der Ernst-Grube-Halle derselben Universität abgesagt werden. Grund der Absage war, daß einem einzigen Teilnehmer Kontakte zur rechtsextremen Szene nachgesagt werden.

Nachdem Studenten, offenbar aus dem linken Milieu, das Rektorat darüber informierten, wurde die für den 4. April 2015 vertraglich zugesagte Veranstaltung vom Rektorat prompt abgesagt. Laut der Leipziger Volkszeitung (LVZ) hätte der Dekanatsrat der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Marco Morgner, keine Kenntnis darüber gehabt, „was dahinter steckt“. Dem entgegneten die Veranstalter des „Imperium Fighting Championship“ auf ihrer Facebookseite entschieden mit Widerspruch. So hätte Morgner mindestens seit der im Februar versendeten Mail Kenntnis über die Veranstaltung und deren Kämpfer haben müssen, da Informationen rund um die Veranstaltung schließlich auch auf ihrer Homepage ersichtlich seien.

Gegen die Absage haben die Veranstalter nun angekündigt, juristische Schritte einzuleiten, denn entgegen anderslautender Meldungen, sehen sie keine Möglichkeit, den bestehenden Vertrag einseitig aufzukündigen, da er keinerlei Ausstiegsklausel beinhaltet. Des Weiteren beschreiben die Veranstalter bei Facebook, daß selbst der Dekanatsrat, Morgner, in einem Telefonat der Klage zustimmte.

Sollte der Vertrag tatsächlich keine Ausstiegsklausel enthalten, womit eine Aufkündigung des Vertrages sich als schwierig gestalten dürfte, ist das Verhalten der Unileitung so zu verstehen, daß sie sich wahrscheinlich durch linke Akteure dazu genötigt fühlten, so vorzugehen. So gehörte beispielsweise der „StudentInnenrat“ der Uni Leipzig zu den Initiatoren, welche gegen diese Veranstaltung bei der Unileitung publik machten. Recherchen von DERFFLINGER haben ergeben, daß dieser sog. "Rat" eifrig No Legida-Aktionen plant und durchführt, wodurch auch zu erklären wäre, weshalb Blockadeübungen auf dem Campusgelände von der Universitätsverwaltung gestattet werden.

Insgesamt betrachtet, ist es ja auch kein Geheimnis mehr, daß der Einfluß der Linksextremisten an den Unis seit Ende der sechziger Jahre enorm anstieg. Daher sind linksextremistische Umtriebe an diesen Institutionen heutzutage gängige Praxis geworden. Somit sehen die meisten Rektorate Rot, wenn Personen, die jenseits des linken Mainstreams beheimatet sind, an Veranstaltungen in Universitäten teilnehmen oder gar ein Studium aufnehmen, während sog. "Antifaschisten" dort ungestört illegale Aktionen planen dürfen!

 

Quellen:

http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/uni-leipzig-sagt-freefight-veranstaltung-wegen-rechtsradikaler-verbindungen-von-beteiligten-ab/r-citynews-a-279511.html
http://www.spiegel.de/sport/sonst/uni-leipzig-kuendigt-vertrag-mit-rechten-freefightern-a-1024042.html
http://stura.uni-leipzig.de/thema/no-legida
https://www.facebook.com/pages/Imperium-Fighting-Championship/564663990308069?fref=ts
http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/legida-und-proteste/legida/polizei-und-ordnungsamt-unterbinden-protest-training-der-legida-gegner/r-legida-a-269751.html

Letzte Änderung am Donnerstag, 26 März 2015 13:03
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