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FPÖ-Wahlkampfauftakt:

„Blaue Wende“: Große Ziele für Herbstwahl in Oberösterreich!

Montag, 31 August 2015 15:49 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
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Wien - Am vergangenen Samstag, den 29. August hatte die FPÖ mit einer ca. 4000 Besucher starken Kundgebung in Wels ihren Wahlkampfauftakt für die anstehende oberösterreichische Landtagswahl am 27. September. Die kommenden vier Wochen stehen ganz im Zeichen, eine „Blaue Wende“ herbeizuführen. Die Veranstaltung stand unter dem Leitmotiv „Heimatliebe – ehrlich und echt“. Parteichef HC Strache und Landesparteiobmann Manfred Heimbuchner bekräftigten den Anspruch der Freiheitlichen, in dieser Landtagswahl die SPÖ zu überholen und zweitstärkste Kraft in Oberösterreich zu werden. Strache warf u.a. der EU „völliges Versagen“ in der Asylpolitik vor und forderte härtere Strafen bis hin zu lebenslänglich für Schlepper. Heimbuchner griff die Janusköpfigkeit der ÖVP an, die „vor den Wahlen wird mit dem Trachtenjanker ein bisschen rechts blinken und nach der Wahl mit den Grünen links abbiegen“, und rief dazu auf, Schwarz-Grün zu beenden. Der freiheitliche Spitzenkandidat erklärte die FPÖ als soziale Heimatpartei und sieht die Pflicht einer demokratischen Partei darin, sich in erster Linie für die eigenen Leute einzusetzen.

Parteichef Strache kritisierte, daß die Roten wie die Schwarzen derzeit Millionen ausgeben, damit Menschen sich nicht integrieren und kündigte für seine Politik an: „Wer sich nicht anpasse, den Sozialstaat ausnütze oder sogar kriminell werde, dem wollen wir die Tür hinaus aus Österreich zeigen“. Der freiheitliche Spitzenpolitiker Strache konstatierte, daß in einer Gesellschaft etwas nicht stimmen könne, wenn viele Senioren mit einer Mindestpension ihr Leben fristen müssen, während Zuwanderer ohne je gearbeitet zu haben das Gleiche erhielten. Mit scharfen Worten geißelte der Parteiobmann das autoritäre Kontrollsystem der EU, das SPÖ und ÖVP zu installieren helfen. Während man die Bürger entmündige, beschäftigten sich die Konkurrenzparteien mit Randthemen wie Homo-Ehe und homosexuellen Ampelpärchen.

Spitzenkandidat Manfred Heimbuchner verlangte eine Entschuldigung von SPÖ-Chef Reinhold Entholzer für die Bezeichnung der FPÖ als „Rattenfänger“ und verwies dabei darauf, wofür der Sozi die Wähler dann halten müsse. Auf den Vergleich von Schleppern und ehemaligen DDR-Fluchthelfern, der ebenfalls von SPÖ-Mann Entholzer stammt, reagierte der Freiheitliche mit den Worten: „Die SPÖ beweist, dass jede Dummheit einen findet, der sie macht.“ Doch auch die ÖVP mußte herbe Kritik einstecken. Ob Verwaltungsreform, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik oder auf dem Feld der Pensionen und der Zuwanderung, überall wohin man blicke werfe vor allem die ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner einen „Schatten der Inkompetenz über das Land“. „Aber wenn die Sonne tief steht, dann werfen auch Zwerge Schatten“, so Heimbuchner weiter. - Österreich dürfe kein Schlaraffenland für illegale Einwanderer sein, war das Fazit der Veranstaltung, die auf einen engagierten freiheitlichen Herbstwahlkampf schließen läßt.

Letzte Änderung am Montag, 31 August 2015 16:56
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