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Innenminister Joachim Herrmann zieht stolze Bilanz

Bayern Spitzenreiter bei der Luftrettung

Montag, 12 August 2019 21:18 geschrieben von 
Auch die Bundeswehr trägt im Notfall zur Luftrettung über Deutschland ihren Anteil. DERFFLINGER-Herausgeber und Major der Reserve Stephan Kraus vor einem EC 135 Auch die Bundeswehr trägt im Notfall zur Luftrettung über Deutschland ihren Anteil. DERFFLINGER-Herausgeber und Major der Reserve Stephan Kraus vor einem EC 135 Quelle: DERFFLINGER

Dinkelsbühl - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Bilanz der 15 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber für das Jahr 2018 vorgestellt. Demnach starten in Bayern die Rettungshubschrauber so oft zum Einsatz wie in keinem anderen Bundesland. 2018 waren es über 16.600, fast doppelt so viele wie 1989. Auch bei der Ausstattung liegt der Freistaat im bundesweiten Vergleich an der Spitze.

Auch die Gesamteinsatzahlen der bayerischen Intensivtransporthubschrauber, die seit 1999 zum Luftrettungstransportsystem gehören, stiegen von rund 3.000 Einsätzen im Jahr 2000 auf über 5.000 in 2018. „Damit ist der Freistaat Spitzenreiter bei den Luftrettungen in Deutschland“, so Herrmann. „Gerade bei akuten Herzerkrankungen und Kreislaufstörungen, neurologischen Notfällen und auch Freizeitunfällen ist sie von unschätzbarer Bedeutung.“

Derzeit sind in Bayern 15 Hubschrauber für die Luftrettung – elf Rettungs- und vier Intensivtransporthubschrauber – im Einsatz, davon sechs mit Rettungswinde oder -tau für schwieriges Gelände. Damit ist Bayern so flächendeckend und gut ausgestattet wie kein anderes Bundesland. Das Luftrettungsnetz im Freistaat wird seit Jahren konsequent aufgebaut. „Hatten wir im Jahr 1999 noch zwölf Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber, wuchs die Zahl auf 15 mit jeweils einem neuen Rettungstransporthubschrauber 2011 in Weiden, 2014 in Augsburg und 2015 in Dinkelsbühl-Sinbronn", erklärte Joachim Herrmann.

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