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60.000 Wohnungen mehr als 2016 im Freistaat

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner (CSU) forciert Wohnungsbau

Samstag, 16 Juni 2018 22:54 geschrieben von  Stephan Kraus
Staatsministerin Ilse Aigner (CSU) Staatsministerin Ilse Aigner (CSU) Quelle: CSU

München - Die CSU tut was! Rund 60.000 Wohnungen mehr als noch 2016: Der Wohnungsbestand im Freistaat ist 2017 auf fast 6,4 Millionen Wohnungen angewachsen. Das geht aus den neuen Zahlen des Landesamts für Statistik hervor.

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner gibt sich mit dem Anstieg jedoch noch nicht zufrieden: „Wir verstärken unser Engagement für den Wohnungsbau weiter massiv. Das zeigt der Zweite Nachtragshaushalt 2018 mit der Rekordsumme von über 680 Millionen Euro. Wir wollen damit noch mehr private sowie kommunale Unternehmen für Aktivitäten im Wohnungsbau gewinnen.“

Dabei will Aigner den Wohnungsbau nicht nur durch attraktive Förderangebote für Bauherren ankurbeln. „Wir legen auch selbst Hand an und werden in das Baugeschäft einsteigen. Wir starten mit unserer eigenen Wohnungsbaugesellschaft, der „BayernHeim“. Und weil uns die Eigentumsbildung im ganzen Land wichtig ist, werden wir außerdem die bayerische Eigenheimzulage anbieten und die Bundesleistungen mit einem bayerischen Baukindergeld Plus verbessern.“

Der Wohnungsbestand in Bayern steigt schon seit Jahren stetig an: Der Anstieg der Wohnungszahlen überstieg 2017 mit 58.427 Wohnungen erneut die entsprechenden Werte der Vorjahre, die 2016 bei 52.174, 2015 bei 50.410 und 2014 bei 49.738 Wohnungen lagen. Insgesamt lag der Bestand im Jahr 2017 bei 6.371.236 Wohnungen. Mit der rekordhohen Mittelausstattung für die Wohnraumförderung will die Bayerische Bauministerin diese Zahlen weiter toppen. „Wir wollen mehr Wohnungen. Das ist die beste Medizin gegen steigende Mieten und Kaufpreise!“

Letzte Änderung am Sonntag, 17 Juni 2018 03:58
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