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Auch Markus Söder (CSU) und Mike Mohring (CDU) unterstützen die Truppe

Bundeswehr weit besser als ihr Ruf - SPD gefordert

Samstag, 08 Juni 2019 04:14 geschrieben von 
DERFFLINGER Herausgeber und Major der Reserve Stephan Kraus gemeinsam mit Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm DERFFLINGER Herausgeber und Major der Reserve Stephan Kraus gemeinsam mit Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm Quelle: DERFFLINGER

Weimar - Die Bundeswehr war immer ein Stützfeiler der Stabilität eines demokratischen Deutschland. Man tut der Truppe sicher unrecht, wenn man die Leistungsfähigkeit mit Pleiten, Pech und Pannen gleich setzt, die sicher politisch geschuldet unserer Bundeswehr in den letzten langen Jahren widerfahren sind.

Doch die Bundeswehr hat auch Freunde in der Politik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist erklärtermaßen ein solcher. Gemeinsam mit dem wahlkämpfenden CDU-Chef Mike Mohring aus Thüringen erklären beide Unionspolitiker immer wieder ihre Verbundenheit zur Truppe. Aber neben den Sorgen um die Bundeswehr suchen Söder und Mohring auch einen gemeinsamen Weg, um Politik für Deutschland verbessert zu gestalten. Beide teilen große Sorgen über den Zustand der SPD. Diese ist in Bayern nur noch eine marginale Oppositionskraft und in Thüringen Juniorpartner der Linkspartei.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Thüringens CDU- und Fraktionschef Mike Mohring hat der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder nun an die SPD appelliert, Position zu einer möglichen Fortsetzung der Großen Koalition im Bund zu beziehen. Die SPD müsse jetzt zeigen, ob sie noch aus eigener Kraft ihren Beitrag leisten könne. Die Vorsitzenden der Unionsfraktionen von Bund und Ländern beraten aktuell in Weimar über Klimapolitik und Digitalisierung.

„Die SPD muss am Ende auch klarmachen, nicht nur, wie sie ihr Personal erneuert, sondern wie der grundlegende Kurs ist“, stellte Söder klar. Die Deutschen würden sich auf absehbare Zeit Antworten darauf erwarten. „Deutschland braucht eine stabile Regierung und Europa braucht ein starkes und stabiles Deutschland.“

Zugleich bekräftigte der CSU-Vorsitzende, dass die Union ein Interesse an einer Fortsetzung der Großen Koalition habe. Eine Koalition sei aber kein Selbstzweck. „Wir brauchen dringend einen Schwerpunkt für Forschung, Technologien und Innovation. Wir müssen jetzt die Weichenstellungen für die Zukunft treffen. Wir sind entschlossen, Deutschland voranzubringen.“

Zur Zusammenarbeit mit der CDU betonte Söder: „Jetzt gilt es, sich unterzuhaken und gemeinsam zu stärken. Wir sind die politische Kraft, die am längsten und erfolgreichsten in Deutschland regiert hat und das können wir auch weiterhin.“


Hinweis zu Generalarzt Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm (Jahrgang 1964): https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Holtherm

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