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Ralph Giordano spricht Klartext

Deutschland braucht keine Giga-Moscheen

Freitag, 09 Mai 2014 18:46 geschrieben von  Karl Richter
Moschee Moschee Quelle: pictures-and-visions.de

Köln - Ralph Giordano spricht Klartext: Deutschland braucht keine „Giga-Moscheen“

„Geschönt, verdrängt, geleugnet“
Damit macht man sich bei den politisch Korrekten nicht unbedingt Freunde: Der Schriftsteller Ralph Giordano kritisierte den Bau von Großmoscheen jetzt unverblümt als „Landnahme“.

Giordano, eine unentbehrliche Instanz der bundesdeutschen Geschichtspolitik, war früher KPD-Mitglied und emigrierte 1955 in die DDR. Nach neun Monaten kehrte er jedoch ernüchtert in seine Heimatstadt Hamburg zurück.

Schon seit einigen Jahren warnt Giordano nachdrücklich vor dem islamischen Extremismus und tritt als Kritiker an muslimischen Verbänden in Deutschland hervor. So forderte er 2008 in Köln auf der „Kritischen Islamkonferenz“ unumwunden die Abschiebung des Generalsekretärs des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek.

Giordano hat kein Verständnis dafür, daß in Deutschland mittlerweile Großmoscheen „wie Pilze aus dem Boden" schießen. Die Kosten, aber auch die politischen Begleiterscheinungen bereiten ihm Kopfzerbrechen. Im Fall der Großmoschee in Köln sei die türkische Diyanet, die Religionsbehörde in Ankara, der wahre Bauherr. Dies habe zur Folge „daß die Türkei auf diese Weise hier mitregiert in unserem Land", sagte Giordano.

Auf ein Gesprächsangebot der für den Bau verantwortlichen Organisation DITIB reagierte er mit einem offenen Brief, in dem er die Vertreter der DITIB zu Leugnern des Völkermords an den Armeniern erklärte, mit denen er keine Gespräche führen wolle.

Die türkischen „Giga-Moscheen" der DITIB in Deutschland kämen einem Machtanspruch gleich, meint Giordano. Gleichzeitig legt er Wert auf die Feststellung, daß er sich nicht pauschal gegen alle Muslime wende, sondern gegen eine „schleichende Islamisierung“.

Die Integration von Ausländern in Deutschland ist für den streitbaren Publizisten gescheitert. „Wir müssen den harten Tatsachen ins Auge sehen", sagte er. Das bedeute, über etwas zu sprechen, was 25 Jahre nicht stattgefunden habe. Die Politiker hätten ein „schwerwiegendes innenpolitisches Problem jahrzehntelang geschönt, verdrängt, geleugnet. Das hat den jetzigen Zustand mitbewirkt."

Letzte Änderung am Freitag, 09 Mai 2014 19:58
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