www.derfflinger.de

Freigegeben in Politik

Geldzuwendungen aus dubiosen Quellen

Die Finanzierung der "antikapitalistischen" Antifa

Donnerstag, 17 Dezember 2015 04:39 geschrieben von  Albrecht Lose
Die Finanzierung der "antikapitalistischen" Antifa Quelle: PIXABAY.COM

Berlin - Gerade jetzt, wo die Proteste gegen den zügellosen Asylstrom immer lauter werden, treten auch vermehrte Gegenaktionen der sogenannten Antifa in Erscheinung. Denn die sogenannte Antifa versteht sich selbst als Garant der Menschlichkeit und fordert, daß jeder Mensch dort leben sollte, wo er sich wohl fühlt. In der Denkweise der Antifa sind ethnische Unterschiede nämlich nur Ausdruck soziologischer KonstruktionenBis auf das äußere Erscheinungsbild unterscheiden sich die Menschen keineswegs, glaubt die Antifa. Außerdem rechtfertigen sie den derzeitigen Massenzustrom von Asylsuchenden mit der Ausbeutung ihrer Herkunftsländer, an der der westliche Kapitalismus erheblichen Anteil trägt. In diesem Zusammenhang richtet sich die Antifa augenscheinlich auch gegen den Kapitlismus bzw. Imperialismus.

Doch betrachtet man die Geldquellen, aus der die Antifa finanzielle Zuwendungen erhält, näher, erscheint der ernsthafte Kampf geden den Kapitalismus mehr als nur zweifelhaft. Denn ein großer Hauptsponsor für die Antifa in Deutschland ist die bundesweit bekannte "Amadeu-Antonio-Stiftung", welche sich mit ihrer Arbeit gegen den sogenannte "Alltagsrassismus richtet". Sicher würden sich jetzt einige fragen, worin das Problem stehe, schließlich verfolgen die Stiftung und die Antifa gemeinsame Ziele.

Nun, das Problem besteht nicht nur darin, daß die Präsidentin bzw. Initiatorin Anetta Kahane in der DDR für die Stasi als IM-Vicktoria Kommilitonen während ihres Studiums ausspionierte, sondern die Geldquellen, aus denen das Geld für die  Stiftung flien. Während die Stasitätigkeit Kahanes für sogenannte Antifaschisten wohl kaum eine Rolle spielt, dürfte die Geldquelle durchaus ein ernstes Problem für die selbsternannten Antikapitalisten darstellen.

Denn die Amadeu-Antonio-Stiftung genießt nämlich eine Mitgliedschaft beim global agierenden Netzwerk WINGS (Worldwide Initiatives for Grandmakers Support), welches mitunter von der Rockefeller Foundation und der umstrittenen Modekette „C&A" finanziert wird. Ist doch gerade die letztgenannte Modekette auch in der Vergangenheit Vorwürfen wegen Kinderarbeit in Indien öffentlich ausgesetzt gewesen. Besser sieht es indes nicht mit der Rockefeller Foundation aus. Dieses Haus steht in kapitalismuskritischen Kreisen oft als direktes Synonym des zügellosen Kapitalismus.

David Rockefeller selbst hat sich in seinen eigenen Memorien auf Seite 556 ff. wie folgt geäußert: „Einige glauben sogar, wir seien Teil einer geheimen Verschwörung, die gegen die Interessen der Vereinigten Staaten opponiere, charakterisieren meine Familie und mich als >Internationalisten< und werfen uns vor, wir konspirierten mit anderen auf der ganzen Welt, um eine neue ganzheitlichere globale politische und wirtschaftliche Struktur aufzubauen – eine neue Welt, wenn Sie so wollen.“ Und er fährt fort: „Wenn das die Anklage ist, bekenne ich mich schuldig und ich bin stolz darauf.“

Dieses Zitat, welches der Herr Rockefeller niederschrieb, dürfte ja in erster Linie nicht ganz den Vorstellungen der Antifa widersprechen, da doch auch die Antifa anscheinend für die Auflösung der Nationalstaaten plädiert. Zumindest richten sie sich gegen einen sog. Nationalismus. Dieser wird bei den Linken bereits beim Zujubeln der landeseigenen Mannschaft bei Sportveranstaltungen gesehen. Des Weiteren konstatieren antifaschistische Gruppen, daß die Einteilung der Erde in Nationen einen "knallharten und zerstörerischen" Konkurrenzkampf hervorruft. In Ablehnung dessen können sie sich dann nur noch konsequenterweise für einen Entnationalisierungsprozeß aussprechen, wodurch sie und Vertreter des globalen Kapitalismus offenbar gemeinsame Schnittpunkte besitzen.

Doch ist der angestrebte Entnationalisierungsprozeß bei letzteren natürlich weniger aus vermeinlich humanistischen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn wie Rockefeller auf Seite 183 seiner Memorien wiedergab, stellt „…der Nationalismus – eine Bedrohung für Banken…“ dar. Aber die gemeinsame Zielsetzung führt eben dazu, daß dem Kapitalismus entgegenstehene Gruppen, wie beispielsweise die "Gruppen gegen Kapital und Nation" gern als Bauernopfer für genau diesen mißbraucht werden. Wie eben der Name der oben genannten Antifagruppe bereits verriet, stellt sich diese Gruppe ganz klar gegen den Kapitalismus. Allerdings verbindet wiederum die Ablehnung der Nationalstaaten Antifaschistischen mit Kapitalisten oder Plutokraten, auch wenn sogenannte Antifaschisten es vielleicht nicht wollen. Und mit der Unterstützung solcher internationalistisch humanitären Gruppen verspricht sich der Kapitalismus wahrscheinlich eine Beschleunigung des Aufhebungsprozeßes der Nationalstaaten. Ist doch davon auszugehen, daß er in der Bevölkerung eher akzeptiert wird, wenn er unter dem Deckmantel der Menschlichkeit seine Durchführung findet.

Artikel bewerten
(10 Stimmen)
Schlagwörter: