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Europäische Flüchtlingskrise

Die USA verweigern sich der Flüchtlingsaufnahme

Dienstag, 08 September 2015 06:29 geschrieben von  Torsten Müller
Flagge der USA Flagge der USA Quelle: PIXABAY.COM

Washington - Obwohl man mit Fug und Recht sagen kann, dass die USA einen großen Anteil an der Destabilisierung Syriens, des Iraks und Libyens haben, indem sie Militäreinsätze durchführten und Rebellengruppen finanziell und logistisch unterstützten, weigert sich die US-Regierung beharrlich, Asylbewerber in den USA aufzunehmen.

So wie es aussieht, wird der Bürgerkrieg in Syrien noch viele Jahre dauern und weiterhin Flüchtlingsströme mit sich bringen. Schon jetzt ist klar, dass Deutschland und Europa die aktuelle Flüchtlingskrise nicht alleine schultern können, ohne Einschränkungen beim Asylrecht vorzunehmen. Allein in diesem Jahr sollen 800.000 Asylbewerber nach Deutschland kommen. Die Belastungsgrenze ist somit bei weitem überschritten.

Die USA hingegen haben seit dem Jahr 2011 nur 1.500 Syrer aufgenommen. Die US-Regierung fabuliert zwar von der Stabilität Syriens, wie sie diese erreichen will, ohne mit dem legitimen Staatschef Assad zu sprechen, bleibt ihr Geheimnis. Wie die US-Regierung die Flüchtlingskrise sieht, machte nun der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest deutlich: „Die Europäer haben sicherlich die Kapazitäten, um mit diesem Problem umzugehen.“

Die NPD hat nun eine Erklärung veröffentlicht, in der sie deutlich macht, dass der wahre Urheber der Asylkrise die USA sind. Unter anderem heißt es in der Erklärung: „Die USA haben nicht nur durch die gezielte Destabilisierung souveräner Staaten zum Erstarken des IS beigetragen, sondern wussten Dokumenten der Defense Intelligence Agency (DIA) zufolge schon im Jahr 2012 von konkreten Plänen der islamistischen Organisation, in Syrien einen eigenen Staat auszurufen. Auch wurden wissentlich islamistische Gruppen im Kampf gegen das syrische Assad-Regime unterstützt. Außerdem war den USA frühzeitig bekannt, dass Al-Qaida im Irak eine maßgebliche Rolle bei der Unterstützung der syrischen Opposition spielte.“

Mit Blick auf die vielbeschworene transatlantische Partnerschaft äußert die NPD: „Da die USA einen Großteil der Fluchtgründe erst geschaffen haben, müssen sie auch zur Verantwortung gezogen werden. Die USA sprechen immer von transatlantischer Partnerschaft, wenn sie sich selbst einen Vorteil davon versprechen. Nun aber sind sie weder bereit, selbst Asylbewerber aus den Bürgerkriegsregionen aufzunehmen noch sich finanziell an der Bewältigung der Krise zu beteiligen.“

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