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Beschluss nach Kabinettsitzung

Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) möchte Bayerns Verwaltung noch wettbewerbsfähiger machen

Dienstag, 11 Februar 2020 21:04 geschrieben von 
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Digitalministerin Judith Gerlach Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Digitalministerin Judith Gerlach Quelle: Judith Gerlach

München - Bürger und Unternehmen in Bayern sollen künftig mehr Verwaltungsdienstleistungen online erledigen können und sich so zeitraubende Behördengänge sparen. Das will die Staatsregierung nun mit einem Zwölf-Punkte-Plan in die Tat umsetzen. Zentrale Services sollen auch in einer Smartphone-App angeboten werden. Das Portal freistaat.bayern soll ein verbessertes digitales Kundencenter für Verwaltungsvorgänge werden. Zudem soll es für Bürger und Firmen eine BayernID Plus geben, um digitale Ausweis- und Unterschriftsfunktionen zu ermöglichen - ähnlich wie bei der Steuererklärung (Elster).

Verstaubte Verwaltungsprozesse würden von den Bürgern nicht mehr akzeptiert, so Digitalministerin Judith Gerlach (Jahrgang 1985) nach der Kabinettssitzung in München. Verwaltungsvorgänge müssten vom Sofa aus auf dem Smartphone erledigt werden können. „Es muss ein digitaler Ruck durch Bayerns Verwaltungen gehen“, verlangte die CSU-Ministerin.

Den 12-Punkte-Plan im Wortlaut finden Sie unter www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-11-februar-2020/

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