www.derfflinger.de

Freigegeben in Politik

Grenzzaun zu Serbien

Flüchtlinge stürmen ungarische Grenze

Samstag, 19 September 2015 20:09 geschrieben von  Torsten Müller
Flagge von Ungarn Flagge von Ungarn

Budapest - Schon als die ungarische Regierung bekanntgab, dass sie an der Grenze zu Serbien einen kilometerlangen Zaun errichten will, um dem Flüchtlingszustrom Einhalt zu gebieten, hagelte es internationale Kritik. Nun wird den ungarischen Sicherheitsbehörden erneut rabiates Verhalten vorgeworfen. Sie sollen mit Tränengas gegen Flüchtlinge vorgegangen sein.

Was viele Medien jedoch offenbar bewusst verschweigen: hunderte Flüchtlinge drängten die ungarische Polizei an der Grenze zurück, stürmten Zugangstore und warfen mit Flaschen und Steinen auf die Einsatzkräfte. Unzählige gewalttätige Flüchtlinge drangen auf ungarisches Territorium vor. Die Polizei musste also sich und das ungarische Territorium verteidigen.

Mittlerweile kursieren in den sozialen Netzwerken zahlreiche Videos, die deutlich machen, dass die Aggression nicht von den ungarischen Sicherheitskräften ausging, sondern von gewalttätigen Flüchtlingen.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban verteidigte derweil seine Politik und kritisierte die Bestrebungen der EU-Kommission, eine feste Quotenregelung zur Aufnahme von Flüchtlingen festzulegen: „Die Europäer verstehen nicht, wie die Menschen denken. Wenn Flüchtlinge im Nahen Osten hören, dass Europa Quoten einführt, verstehen sie es als Einladung zu kommen.“

Mit Blick auf mögliche weitere Migrationsbewegungen sagte er: „Frontex-Analysen gehen von Millionen aus, und ich halte 100 Millionen für denkbar. Es lohnt sich, Sarkozy zuzuhören, der in einem TV-Interview sagte: “Vergesst nicht Schwarzafrika.“ Denn nach dem Zusammenbruch Libyens stellt dieses Land kein Hindernis mehr für die anderen Menschen in Schwarzafrika dar, wenn sie nach Europa wollen.“

Die NPD veröffentlichte nun eine Erklärung zu der aktuellen Entwicklung in Ungarn, in der es unter anderem heißt: „Die deutsche Politik sollte sich ein Vorbild an Ungarns Sicherheitspolitik nehmen. Auch wir Deutsche müssen unsere Außengrenzen wieder kontrollieren und illegaler Zuwanderung damit einen Riegel vorschieben. Zeitweilige Zuflucht für tatsächlich politisch Verfolgte ist akzeptabel, aber wir Deutsche können nicht die Probleme der ganzen Welt lösen. Wirtschaftsflüchtlinge und Sozialtouristen müssen ausnahmslos ausgewiesen werden!“

Artikel bewerten
(2 Stimmen)