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Evaluierung von Sprachkursen:

FPÖ: „Deutsch ist eine Bringschuld für Zuwanderer!“

Dienstag, 28 Juli 2015 22:56 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
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Wien - Je stärker die Zuwanderung, desto wichtiger, aber auch umso schwieriger ist der Integrationsprozeß, an dessen erster Stelle der Erwerb ausreichender Sprachkompetenz steht. Wo dies nicht bereits im Ursprungsland der Zuwanderer vor deren Migration geschieht, wird versucht, in den Zielländern der Migranten über  Sprachkurse die nötige Voraussetzung für eine nachfolgende Integration zu schaffen. Zumindest tun sich die Republiken Deutschland und Österreich in dieser Praxis hervor. Selbige Kursangebote kosten allerdings nicht unerheblich Geld, das zumeist nicht von den Migranten selbst, sondern den Steuerzahlern kommt. Dennoch unterliegt, und dahingehend auch die  Kritik der Freiheitlichen, die Frage nach dem Erfolg solcher Sprachkurse keiner Kontrolle. Eine alleinige Anwesenheit jedoch bietet keine Gewähr dafür, daß nicht einzig Steuermittel vergeudet werden, an denen sich einzelne angebliche Bildungseinrichtungen bereichern, ohne eine nachvollziehbare integrationsförderliche Zielerreichung zu garantieren.

"Bei all den Deutschkursen für Asylanten und Migranten, die die diversesten Einrichtungen anbieten fehlt vor allem eines und das ist eine Evaluierung des Outputs. Denn die Kurse, die der österreichische Steuerzahler mit Millionen finanziere, müssten auch ein positives Ergebnis bringen", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Derzeit würden ohne jegliche Prüfung oder leistungsgebundene Zertifizierung lediglich Besuchsbestätigungen verteilt. Auf solche aber zielt die Forderung der FPÖ ab, da andernfalls sämtliche Deutschkurse nur ein Faß ohne Boden wären, gleichsam einem netten Beisammensitzen ohne Output. Eine Steuerung des Kursangebots gemessen an der Qualität der Lehrinstitutionen muß einem ineffizienten Mitteleinsatz vorbeugen. Und auch wenn ein Migrant aufgrund durch staatliche Finanzierung erworbene Deutschkenntnisse einen Arbeitsplatz erhält, wäre es nur recht und billig, diesen auch bezüglich der Kosten zumindest anteilig in die Pflicht zu nehmen. Der FPÖ-Generalsekretär betonte in diesem Zusammenhang unmißverständlich: "Deutsch ist eine Bringschuld für Zuwanderer!"

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