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Freiheitliche

FPÖ fordert sektorale Schließung des österreichischen Arbeitsmarkts!

Dienstag, 01 März 2016 23:12 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Logo FPÖ Logo FPÖ Quelle: FPÖ

Wien – Es gibt nicht nur eine angeblich europaweite Fachkräfteproblematik, die durch herbeihalluzinierte High-Potential-Migranten geschlossen werden müsste, sondern durchaus Arbeitsmarktprobleme, die nicht nur nicht durch Zuwanderungsphantasien gelöst, sondern vielmehr sogar durch selbige ausgelöst werden. Darauf machten die Freiheitlichen in Österreich aktuell aufmerksam und forderten entschlossenes politisches Handeln. Arbeitslosigkeit ist auch in Österreich ein nach wie vor ungelöstes Problem und diese steigt auch im Jahr 2016 weiter auf traurige Rekordwerte an. Laut einer Aussendung des Sozialministeriums waren Ende Februar 475.931 Menschen ohne Beschäftigung, sprich 2,1 % mehr als vor einem Jahr. Im Januar verzeichnete man einen Anstieg von 4,6 % und auch die Zahl der Teilnehmer von AMS-Kursen ist gestiegen. Die Freiheitlichen fordern einen grundlegenden arbeitsmarktpolitischen Kurswechsel, der auch mit Kritik an der vollzogenen EU-Osterweiterung und deren Folgen nicht spart.

Im Zuge der präsentierten Arbeitslosenrekordzahlen forderte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl Sozialminister Stöger auf, sich ein Beispiel an seinen burgenländischen Parteifreunden zu nehmen, die unter tatkräftiger FPÖ-Mithilfe in der arbeitsmarktpolitischen Realität angekommen sind und nun auch eine sektorale Schließung des Arbeitsmarktes fordern. „Aufgrund der aktuellen horrend hohen Arbeitslosenzahlen braucht die österreichische Arbeitsmarktpolitik nämlich rasch einen Paradigmenwechsel. Unser Arbeitsmarkt muss vor den Arbeitnehmern aus den Oststaaten geschützt werden und auch die begleitende jahrelange Schönfärberei und das Negieren dieses Problems durch die SPÖ-Sozialminister muss ein rasches Ende finden. Nur so können die Arbeitslosigkeit aber auch der Lohndruck in diesem Bereich gesenkt und damit eine weitere Einwanderung ins österreichische Sozialsystem hintan gehalten werden“, sagte der FPÖ-Sozialsprecher.

Auch der folgenschwere Fehler der übereilten EU-Ostöffnung des österreichischen Arbeitsmarktes müsse nach Auffassung der Freiheitlichen rückgängig gemacht werden, da sich ansonsten die arbeitsmarktpolitische Talfahrt Österreichs in den nächsten Monaten weiter fortsetzen würde. „Sozialminister Stöger muss sich daher von der ausländerfreundlichen Politik Hundstorfers abnabeln, sonst wird auch ihn der Nimbus eines Einwanderungs- und Arbeitslosigkeitsministers bis zu seinem Ausscheiden aus der Politik begleiten“, so der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl abschließend.

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 März 2016 03:15
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