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Initiative Freiheitlich Frauen

FPÖ-Frauen gegen Gender-Unsinn!

Mittwoch, 09 März 2016 17:34 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
FPÖ-Frauen gegen Gender-Unsinn! Quelle: FPÖ

Wien – In der sogenannten Gender-Politik erkennt man schwerlich eine Spur Sinn, jedoch unschwer ein hohes Maß an Wahn. Die Mutation zum Quotenland wird womöglich nur zweifelhaften Erfolg in Sachen Geschlechtergerechtigkeit erzielen, die Gender-Politik allerdings stiftet nur Geschlechterverwirrung. Der sozialwissenschaftliche Terminus technicus „Gender“ ist ein ins Deutsche übernommenes anglizistisches Lehnwort, das im Gegensatz zum englischen „sex“ nicht das biologische, sondern - man höre und staune - ein davon unterschiedenes soziales oder psychologisches Geschlecht beschreibt. Die Rolle der Medien ist hier eine in weiten Teilen verhängnisvolle und - als ob man keine anderen Probleme hätte - sind bereits genderpolitische sprachliche Niederschläge zu verzeichnen. Um die Missstände der linken Genderpolitik aufzuzeigen, brachte nun in Österreich die Initiative Freiheitliche Frauen, kurz IFF, einen Entschließungsantrag im Parlament ein, um zu einen „genderfreien Jahr“ aufzurufen und Kontrapunkte für eine Frauenpolitik mit „Herz und Verstand“ zu setzen.

Wie die  freiheitliche Frauensprecherin und IFF-Bundesvorsitzende Carmen Schimanek bei einer Pressekonferenz bekannt gab, zielt besagter Antrag hauptsächlich auf die Beseitigung der gendergerechten Schreibweise, insbesondere um das allbekannte „Binnen-I“ ab. Dass es bei der Genderideologie auch um gesellschaftliche Veränderungen geht, in deren Zuge letztendlich den Menschen ein Wille aufgedrückt wird, der bei weitem nichts mit deren eigentlichen Interessen zu tun habe, bekräftigt die Wiener Abgeordnete Elisabeth Ullmann, die auch auf den Wiener Bildungsplan aufmerksam macht, der die Genderideologie und die Frühsexualisierung der Kinder gegen den Willen der Eltern praktiziert. „Das Bildungswesen hat andere Aufgaben, als parteipolitische Aufträge zu vollziehen. Hier wird wieder einmal aufgezeigt, was in den Händen der SPÖ alles falsch läuft“, so auch Elisabeth Dieringer-Granza, IFF-Obfrau von Kärnten.

Die IFF-Obfrau von Salzburg, Karin Berger, sieht in dem allbekannten „Binnen-I“ eine Placebo-Maßnahme, die den Frauen im Leben keinen Schritt weitergebracht hat. „Wir müssen notwendige Maßnahmen gegen die künstlich veränderte Sprache setzen“, so Berger. Auch Stefanie Karlovits, IFF-Obfrau Burgenland, sieht in der linken Genderpolitik ebenfalls keine Gleichberechtigung, da die eigentlichen Werte der Frau nicht akzeptiert werden. Sie äußerte zudem scharfe Kritik an der SPÖ und den Grünen, die zwar stets für mehr Frauen innerhalb der Politik einstehen, aber die weiblichen Kräfte innerhalb ihrer Reihen ziemlich mager ausfallen. „Wir, die FPÖ, haben starke Frauen und brauchen keine Quotenregelung, um in Führungspositionen zu kommen“, so Karlovits abschließend. - Bleibt abzuwarten, wie lange es noch dauern wird, bis die Gender-Politik eine Ausweitung auf die Robotik erfährt und deren Gleichstellungsrechte formuliert werden...

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