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Ein Gast-Diskussionsbeitrag zu einem umstrittenen Ereignis

"Hooligans gegen Salafisten“ – Was ist das Signal von Köln?

Mittwoch, 29 Oktober 2014 20:29 geschrieben von  Wolfgang Hübner
Der renommierte Journalist Wolfgang Hübner (Jahrgang 1946), Fraktionsvors. der Freien Wähler (FW) in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt/Main verfasste den Kommentar Der renommierte Journalist Wolfgang Hübner (Jahrgang 1946), Fraktionsvors. der Freien Wähler (FW) in der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt/Main verfasste den Kommentar Quelle: freie-waehler-frankfurt.de

Frankfurt am Main - Am vergangenen Sonntag kam es in Köln zu erheblichen Ausschreitungen, bei denen überwiegend jugendliche „Hooligans“, während  einer angemeldeten Protestveranstaltung gegen Salafisten,  Polizisten und Pressevertreter angriffen und teilweise verletzten. Ich möchte im Vorfeld darauf hinweisen, dass ich diese Gewaltausbrüche, gerade gegen Polizisten die bei jeder Gelegenheit ihren Kopf hinhalten müssen, weder gutheißen, noch entschuldigen will! Das Phänomen, das dahintersteht indes lässt sich gut und einleuchtend erklären.

Ich sehe sie regelrecht vor mir, diese Teilzeithelden aus Politik, Presse und Kultur, die jetzt schäumend und keifend vor ungezügelter Wut ein hartes Durchgreifen fordern und absolut null Verständnis aufbringen können für solcherlei Umtriebe. Nicht dass man in diesen erlesenen Kreisen prinzipiell gegen Gewalt eingestellt wäre- ganz und gar nicht- denn gilt es, die stets gewaltbereite Antifa zu fördern, fließen bekannterweise sogar staatliche Gelder.

Das Problem ist auch nicht, dass Polizisten attackiert wurden, denn nach jeder außer Kontrolle geratenen, linken Demo, auf der rassistische, deutschfeindliche Parolen zum guten Ton gehören, beklagen linke Politclowns und ihre Wurmfortsätze in den Qualitätsmedien stets und ausschließlich das angeblich brutale und unangemessene Verhalten der Polizei und nie die Verfehlungen ihrer roten Kumpels im Straßenkampf.

Das Problem ist ein anderes. Der Stein des Anstoßes ist weder Randale noch Gewalt, sondern einzig und allein die Tatsache, dass dies von Leuten ausging, die ihr eigenes Land nicht hassen! Wie gesagt- hätte es sich um eine linke Demo gehandelt, die Vorgänge würden heruntergespielt, verschwiegen, verdreht und aus klaren Tätern würden Opfer gedichtet werden. Ähnlich würde es sich bei Ausschreitungen von Migranten verhalten, nur dass hier, so sicher wie das Allah u Akbar in mancher evangelischen Kirche, noch der Sozialjoker gezogen würde, der besagt, dass die Gewaltaffinität bestimmter Kulturkreise in Europa von sozialer Ungerechtigkeit, mangelnder „Unfairteilung“ und geringen Chancen auf „Teilhabe“ herrühren würde.

Guter und schlechter Sozialismus!

Diese „Demo gegen Salafismus“ hat in den Augen unserer „Eliten“ schon in jenem Moment jegliche Berechtigung eingebüßt, in dem die ersten schwarz rot goldenen Fahnen zu sehen waren. Natürlich konnten es sich einige nicht verkneifen, mit Symbolen der Nationalsozialisten zu flanieren- aber Hand aufs Herz- wann wurde schon einmal von Politik und Qualitätsjournaille das Zeigen kommunistischer Monstranzen auf Kundgebungen kritisiert? Che`s Massenmörder- Modelfresse kann man in jedem zweiten Schundladen, auf T-Shirts oder Banner gedruckt, für ein wenig Bakschisch bekommen und keine Sau interessiert`s.

Nun- Sozialisten bestehen wohl nach wie vor auf die schwachsinnige Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Sozialismus!

Diese überwiegend jugendlichen Demonstranten, von denen bei Leibe nicht jeder gewalttätig wurde, haben wohl die Untätigkeit von Politik und Presse in Sachen galoppierende Islamisierung unseres Landes und beinahe ganz Europas gehörig satt. Jeder weiß, dass ungezügelte, unkontrollierte Masseneinwanderung, zunehmende Gewaltkriminalität, sinkende soziale Standards, katastrophale Zustände in Schulen, No-Go Areas, nicht mehr zu finanzierender Sozialstaat und zunehmende Einschränkung demokratischer Rechte direkt miteinander zu tun haben. Doch unermüdlich wird von Seiten der Politik und ihrer Hofschreiberlinge verschwiegen, verschleiert, beschönigt, werden Tatsachen verdreht, dreist gelogen und betrogen.

Nun weiß auch beinahe Jeder, dass es auch anders geht und zwar dort, wo entweder anstatt Parteiendiktatur echte Demokratie herrscht und das Volk per Plebiszit bestimmen darf, was es haben möchte und was nicht, oder dort, wo die Parlamente nicht mit Schwachsinnigen geschlagen, sondern mit verantwortungsvollen Politikern besetzt sind, denen das Schicksal des eigenen Volkes mehr am Herzen liegt, als das irgendwelcher Beduinen.

Das betrogene Volk

Diese Jugendlichen wissen auch, dass ihre Renten heute schon verpfändet sind, nur weil linke Besserwisser, Volkserzieher und Bessermenschen unseren Sozialstaat de facto auf den gesamten Globus ausgeweitet haben. Ihnen ist klar, dass sie für hehre linke Ziele, für internationale Solidarität und Umverteilung in jede ausgestreckte Hand zu rackern haben, ganz egal, ob es dann für die eigenen Lebensziele noch langt oder nicht. Sie sind sich im Klaren darüber, dass sie für die oft lebenslange Finanzierung importierter Sozialfälle geradestehen müssen, auch wenn diese Leute in nicht seltenen Fällen höchst kriminell sind, oder aus ihrer Abneigung gegen unsere Kultur keinerlei Hehl machen und offen bekennen, dass sie diese zu vernichten gedenken.

Diese Jugendlichen sehen täglich, dass es unserem Staat zwar ohne weiteres möglich ist, Islamisten an der Ausreise zu hindern, aber nie und zu keiner Zeit an der Einreise. Nun müssen sie auch noch erfahren, dass es zwar nicht für ihre Rente reichen wird, aber dennoch genügend Geld für die steuerfinanzierte „Wiedereingliederung“ von Leuten vorhanden ist, die in Syrien gerade noch Christen geköpft haben und die noch nie Teil unserer Gesellschaft waren und dies auch ums Verrecken nicht sein wollen.

Die Mär von der Volkssouveränität

Welcher Jugendliche bisher noch an die Mär von der Volkssouveränität glaubte, muss erkennen, dass es in unserem Lande nun, afrikanischen Bananenrepubliken gleich, Unregelmäßigkeiten bei Wahlen und anschließenden Stimmauszählungen gibt. Eine Schande, die natürlich in unserer völlig verkommenen Presselandschaft keinerlei kritische Fragen verursachte, geschweige denn angemessen hohe Wellen schlug, denn es betraf wahrscheinlich eh nur Parteien die vorher, nicht nur von staatlicher Propagandamaschinerie, zu rechtsradikalen Sammelbecken gestempelt wurden.

Auch dies wurde von Jugendlichen sehr wohl registriert. Entgangen ist es ihnen auch nicht, dass mühsam auf die Beine gestellte Petitionen und Vorbereitungen zu Bürgerentscheiden auf beispiellos arrogante Weise sabotiert wurden. Sowohl im grün- sozialistischen Baden-Württemberg, als auch im knallroten München wird auf den Willen zigtausender Bürger geflissentlich geschissen. Wenn irgendeine SPD- Schnepfe in irgendeinem Petitionsausschuss die Macht und auch die Unverfrorenheit hat, den Wunsch von vielen tausend Bürgern einfach die Toilette runterzuspülen, dann stimmt etwas ganz und gar nicht mit unserem System!

Obwohl schon vor Grundschulkindern von Demokratie gefaselt wird und wie stolz und froh wir doch alle sein könnten, dass um uns herum alles so ganz doll demokratisch zugeht, ist es langsam auch sogar für politisch eher uninteressierte Jugendliche ersichtlich, dass die EU offenbar nur dazu geschaffen wurde, um das eigene Volk zu übergehen und unpopuläre Entscheidungen gegen Volkes Wille durchdrücken zu können. In Brüssel entscheiden Kommissionen hinter verschlossenen Türen und der Bürger muss staunend anerkennen, dass er kaum mehr etwas zu melden hat, ob es nun um Banalitäten, wie die Saugkraft von Staubsaugern, oder um die Aufnahme von 50 Millionen Muslimen aus den Maghreb- Ländern geht, die Europa definitiv, und ich fürchte nicht zum Besseren,  verändern wird. Dies -und auch „Hooligans“ wissen das- hat mit Vielem zu tun, aber gewiss nichts mit Freiheit und Demokratie.

Hat mit Stolz zu tun

Diese Jugendlichen müssen auch erleben, dass die Justiz Täter aus immer wieder dem selben Kulturkreis selbst nach schwersten Straftaten mit Samthandschuhen anfasst werden, während es zu Geldstrafe oder gar Kerkerhaft führen kann, wenn man den Islam kritisiert und verwerflicher Weise annimmt, dass diese Religion durch ihre nachprüfbaren Aussagen Muslime eventuell  dazu ermutigen könnte, Nichtmuslime als minderwertige Kreaturen anzusehen, die man prügeln, knechten und malträtieren kann, ohne Angst haben zu müssen, deshalb nicht ins Paradies zu kommen.

Diesen Jugendlichen ist auch völlig klar, dass die meisten derjenigen, die behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland, weder den Koran, noch die Hadithe gelesen haben, aber trotzdem bei jeder sich bietenden Gelegenheit besserwissend und belehrend auftreten. Wenn nun Salafisten und andere Muslime, denen ihre religiösen Gesetze wichtiger sind, als Friede und die Gesetze des Landes, das ihnen eine Heimat bietet, nun vermehrt und beinahe schon inflationär in der Öffentlichkeit frech, anmaßend und provozierend auftreten und unsere Politik, Presse und Justiz nur dann Zähne zeigen kann, wenn es gegen „Rechts“ geht, dann hat es bei Jugendlichen oft mit Stolz zu tun, den man ihnen noch nicht vollständig abtrainieren konnte, wenn sie aufbegehren.

Die besagten, unrühmlichen Gewaltausbrüche haben eher mit Hass, Wut und Verachtung zu tun- Hass auf eine Politik, die anscheinend weder Land noch Bevölkerung länger zu schützen gewillt ist, Wut auf eine Journaille, die die Bezeichnung „Schmierpack“ mehr als verdient und Verachtung einem System gegenüber, das Liebe zum Vaterland kriminalisiert und ausgemachte und erklärte Feinde unseres Landes und unserer Kultur hätschelt und mit Steuergeldern versorgt.

Und mal ganz ehrlich! Wie viel Achtung verdient ein System, das dafür sorgt, dass das Leben einer jungen Olympionikin zerstört werden darf, weil deren Freund irgendwann einmal etwas mit der NPD zu tun hatte, während es für Muslimas kein Problem ist, hohe Staatsämter zu besetzen, deren Brüder eine radikal islamische Internetseite unterhalten?

Wie gesagt- ich will weder Ausschreitungen und Gewalt verharmlosen, entschuldigen oder rechtfertigen, aber all dies hat seine Ursachen. Einige Menschen wurden am vergangen Sonntag in Köln zur Zielscheibe dieser Gewalt und ich wünsche ihm und allen sonst in Mitleidenschaft gezogenen und vor allem den verletzten Polizeibeamten gute Genesung.

Den „Hooligans“ wünsche ich für die Zukunft etwas mehr Grips und Augenmaß, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel, auch wenn ich den Zorn dieser Jungs durchaus verstehe. Unseren Eliten aus Politik und Medien wünsche ich schlaflose Nächte und lästige Furunkel, überall dort wo es besonders wehtut!

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