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Deutlicher Kriminalitätsanstieg

Jean-Claude Juncker unterstützt Angela Merkels Asylpolitik

Donnerstag, 18 Februar 2016 08:19 geschrieben von  Torsten Müller
Jean-Claude Juncker Jean-Claude Juncker Quelle: wikimedia.org | CC BY 2.0

Brüssel - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich nun demonstrativ hinter die Asylpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt. Laut Juncker werde sich der Kurs Merkels als der Richtige erweisen. Deutschen Bundeskanzlern sei immer dann Anerkennung gezollt worden, „wenn sie ihren Kurs in stürmischen Zeiten beibehielten“.

Juncker geht auch nicht davon aus, dass die Asylkrise Merkel das Amt kosten wird. Juncker dazu wörtlich: „Angela Merkel wird all ihre jetzigen Kritiker im Amt überdauern.“ Ihr Slogan „Wir schaffen das“ sei Ausdruck politischer Führungsstärke. Juncker versuchte Optimismus zu wecken, indem er behauptet, die Zahl der nach Europa einreisenden Zuwanderer sei deutlich gesunken. Diese Aussage wird mittlerweile sogar von Beamten der EU-Kommission bezweifelt, der Juncker vorsteht. Juncker stellt die Verhältnisse ähnlich realitätsfern da, wie das Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) macht. Auch dieser sagte kürzlich, dass der Großteil der Zuwanderer mittlerweile an den Grenzen ordnungsgemäß registriert werde. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, widerlegte dies und beklagte, dass es weiterhin nur rund zehn Prozent der Zuwanderer seien, bei denen eine Registrierung im Rahmen der Einreise gelinge.

Eine direkte Folge der Asylpolitik Merkels ist ein rasanter Kriminalitätsanstieg in Deutschland. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nun einen Lagebericht zur „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ erstellt, aus dem hervorgeht, dass sich die Zahl der Straftaten, die durch Ausländer verübt wurden, im letzten Jahr deutlich erhöht hat. Die Zahl der diesbezüglichen Straftaten hat im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 79 Prozent zugenommen. Sowohl die Zahl der durch ausländische Personen verübten Diebstähle als auch die der Rohheitsdelikte (Körperverletzung, Raub, räuberische Erpressung) habe sich im Jahresvergleich verdoppelt.

Besonders häufig unter den Tatverdächtigen waren Zuwanderer aus den Balkanstaaten, aus Eritrea und Nigeria vertreten.

Die NPD veröffentlichte zum BKA-Lagebericht eine Erklärung, in der es unter anderem heißt: „Die NPD macht seit vielen Jahren auf die anhaltend hohe Ausländerkriminalität aufmerksam. Nicht jeder Ausländer ist kriminell, aber Zuwanderer aus bestimmten Ländern und Regionen sind überproportional häufig in den Kriminalitätsstatistiken anzutreffen. Daraus muss die Politik endlich die richtigen Konsequenzen ziehen. Für kriminelle Ausländer darf es keine Kuscheljustiz und Samthandschuhpolitik geben! Ausländer, die sich hierzulande nicht an die Gesetze halten, haben ihr Gastrecht verwirkt und müssen in ihre Heimat abgeschoben werden.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Februar 2016 08:22
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