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Gewalt gegen Polizei

Leipzig wird von linkem Terror heimgesucht

Sonntag, 13 Dezember 2015 19:35 geschrieben von  Torsten Müller

Leipzig - Leipzig-Connewitz gilt seit Jahren als Hochburg gewaltbereiter Linksextremisten. Am Sonnabend kam es am Rande einer rechten Demonstration zu schweren linksextremistischen Ausschreitungen. Polizisten und sogar Feuerwehrkräfte wurden von gewalttätigen Linken attackiert. Es wurden Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte geworfen. Rund 1.000 linke Gewalttäter waren auf Leipzigs Straßen unterwegs, weshalb die Polizei auch in der Nacht zu Sonntag mit einem Großaufgebot für Ruhe und Ordnung sorgen musste.

Insgesamt wurden 69 Polizeibeamte verletzt, 50 Polizeifahrzeuge wurden beschädigt. Darüber hinaus wurden Bushaltestellen zerstört, Müllcontainer in Brand gesetzt und Kabelschächte an S-Bahnstationen angezündet. Auch der Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, der sich häufig an linksextremistischen Demonstrationen beteiligt, wurde wegen Verdacht auf Landfriedensbruch vorübergehend festgenommen.

Selbst der SPD-Oberbürgermeister Leipzigs, Burkhard Jung, fand deutliche Worte gegenüber den linken Gewalttätern und sprach von „offenem Straßenterror“. Jung dazu weiter: „Diese Gewalt von Anarchisten und sogenannten Autonomen ist schockierend. Hier waren Kriminelle am Werk, die vor nichts zurückschrecken.“ „Extreme Gewalttäter“ hätten sich „das Deckmäntelchen des Antifaschismus übergeworfen, um den Staat anzugreifen“, sagte der SPD-Politiker, dessen Partei sich sonst nicht scheut, mit Antifa-Gruppen eng zusammenzuarbeiten.

Der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte dazu: „Dass die Kriminellen sogar in der Adventszeit voller blinder Zerstörungswut in einer Einkaufsstraße agieren und schwere Verletzungen von unbeteiligten Familien mit Kindern in Kauf nehmen, ist unerträglich.“

Doch es muss vermutet werden, dass diesen kritischen Worten keine Taten folgen werden. Man beschäftigt sich lieber mit einem NPD-Verbot, obwohl die Partei immer wieder deutlich gemacht, dass sie Gewalt als politisches Mittel konsequent ablehnt. Zeitgleich lässt man aber linke Gruppen gewähren und bezuschusst sie mit staatlichen Mitteln, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass viele dieser linksextremen Netzwerke auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

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