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Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert findest das offenbar chic

Linksextreme verüben Anschlag auf Kirche

Donnerstag, 25 September 2014 17:44 geschrieben von  Susanne Hagel
Mechthild Rawert, SPD Mechthild Rawert, SPD Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)

Berlin - Weil die Berliner Herz Jesu-Kirche im Ortsteil Prenzlauer Berg Lebensschützern Raum bot, die am vergangenen Sonnabend mit ihrem “Marsch für das Leben” gegen Abtreibung und für den Schutz ungeborenen Lebens demonstrierten, haben Linksextreme in der Nacht zum 19. September die katholische Kirche schwer beschädigt.

Demnach wurden durch eine zerschlagene Scheibe Flaschen mit roter Farbe in den Gemeinderaum geworfen. Dadurch seien alle Möbel, Schriften, Bekleidungsstücke, sowie Kinderspielsachen unbenutzbar zerstört worden; denn neben dem alles überziehendem roten Lack steckten überall scharfe Splitter in den getroffenen Gegenständen. Weiterhin wurde die Fassade der Kirche massiv beschmiert.

Eine linksextreme Gruppe bekannte sich im Internet zu der Tat. Im Bekennerschreiben begründeten die Täter ihren Anschlag damit, die Herz Jesu-Kirche biete Abtreibungsgegnern Platz und helfe mit, den alljährlichen "Marsch für das Leben" zu organisieren. Mit diesem "Marsch für das Leben" demonstrieren Christen für das Recht auf Leben. Dieses gelte für alle gleichermaßen - auch und besonders für das ungeborene Leben. Sie sprechen sich deshalb gegen Abtreibungen aus und engagieren sich stark für alle Schwangeren in Notlagen. Die friedliche Demonstration führte in diesem Jahr vom Kanzleramt zum Brandenburger Tor und wurde von Linksradikalen stark attackiert. Neben Kondomen und Papierschnipseln wurden die Lebensschützer auch mit Farbe beworfen und beleidigt. Die einschreitende Polizei wurde mit Sprüchen wie "Deutsche Polizisten prügeln für die Christen" verhöhnt. Besonders bedenklich erscheint in diesem Kontext die Haltung einer Politiker, die den linksextremen Gegendemonstranten den Rücken stärkten. Neben Aufrufen zu Gegendemonstrationen, wie etwa durch die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert geschehen, bezeichneten linke Politiker die Lebensschützer etwa als "religiöse Fundamentalisten" und auch Klaus Wowereit versäumte es nicht ein freundliches Grußwort an die Gegner zu senden. Erst auf Nachfrage räumte ein Sprecher Wowereits ein, der Bürgermeister von Berlin verurteile "natürlich auf das Schärfste Angriffe gegen Andersdenkende bzw. Gotteshäuser".

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