www.derfflinger.de

Freigegeben in Politik

Gezüchtetes Chaos

Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Berliner S-Bahn

Samstag, 30 August 2014 14:52 geschrieben von  Torsten Müller
Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Berliner S-Bahn Quelle: DKP

Berlin - Erneut gab es einen Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn. Und erneut waren es offenbar militante Linksextremisten, die auf die körperliche Unversehrtheit von Bahnmitarbeitern und Fahrgästen keine Rücksicht nahmen.

Der Brandanschlag wurde im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg verübt. Die Täter gossen Brandbeschleuniger in einen Kabelschacht und entzündeten diesen. Linke autonome Gruppen haben sich nun zu der Tat bekannt. Sie begründeten ihre Tat mit der Situation von Flüchtlingen in der Berliner Gürtelstraße. Das intellektuelle Niveau der Autoren des Bekennerschreibens ist dem Schreiben selbst zu entnehmen. So heißt es darin: „während ein paar meter entfernt vom S-bhf treptower park einige menschen auf dem dach eines hostels für nichts, als ihr recht zu bleiben – um zu leben – kämpfen, stehen hier dutzende von menschen tagtäglich lethargisch in reih und glied um auf ihre S-bahn zur arbeit, in die schule oder zum einkaufen zu warten.”

Das LKA ermittelt nun wegen des Anschlags, Innensenator Henkel (CDU) verurteilte die Tat: „Das ist ein Anschlag auf unser Zusammenleben, der Berlin offensichtlich gezielt schaden und verunsichern soll. Ich verurteile diese Tat, deren Auswirkungen viele Menschen in unserer Stadt hart treffen, auf das Schärfste. Die skrupellose Tat zeigt, wie unverändert groß die Gefahr aus dem militanten linken Lager ist.“ Er verschwieg in seiner Stellungnahme jedoch, dass er in seiner Amtszeit zwar diverse Maßnahmen im „Kampf gegen rechts“ umsetzte, sich von linken Extremisten aber auf der Nase herumtanzen lassen hat.

Tausende Pendler und Fahrgäste waren von dem Anschlag direkt betroffen. Das Feuer führte zu einer Stellwerksstörung, der Zugverkehr ist in den Berliner Bezirken Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg beeinträchtigt. Mehrere Kabel müssen erneuert und neu verknüpft werden. Ebenso sind die Signale gestört. Auch Fahrten nach Mitte und zum Flughafen Schönefeld sind betroffen. Zahlreiche Bahnen verspäteten sich, viele fielen sogar ersatzlos aus. Die Auswirkungen werden noch bis kommenden Sonntag andauern.

In den vergangenen Jahren kam es schon öfter zu Anschlägen auf Bahnanlagen – vor allem in Berlin. S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz hält es nicht für möglich, diese künftig effektiv zu verhindern: „Das Streckennetz der Deutschen Bahn umfasst in ganz Deutschland rund 34.000 km. In Berlin sind es alleine 3.000 km. Sie können diese Anlagen nicht so überwachen und schützen, dass jemand, der mit krimineller Energie da ran will, da nicht ran kommt.“

Diese Äußerung blendet aber aus, dass es sich bei den Tätern ausschließlich um Anhänger und Mitglieder linker Gruppierungen handelt. Wäre der Staat auf dem linken Auge nicht blind, würde man Brandanschläge auf Bahnanlagen, die Leib und Leben von tausenden Unschuldigen gefährden, nicht tatenlos hinnehmen.

Artikel bewerten
(4 Stimmen)