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„Strategische Allianz“

NPD bietet AfD an, an einem Strang zu ziehen

Mittwoch, 09 März 2016 10:32 geschrieben von  Torsten Müller
NPD bietet AfD an, an einem Strang zu ziehen Quelle: AfD

Berlin - Die NPD hat im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag eine neue Plakat-Kampagne vorgestellt, mit der sie für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz dazu aufruft, mit der Erststimme die AfD und mit der Zweitstimme die NPD zu wählen. Der NPD-Parteivorsitzende Frank Franz sprach in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit einer „strategischen Allianz“. Franz dazu wörtlich: „Parteien, die grundsätzlich in eine ähnliche Richtung wollen, sollten an einem Strang ziehen.“

Die NPD veröffentlichte zu dieser aktuellen Kampagne auch eine Presseerklärung, in der auch auf die Unterschiede zur AfD eingegangen wird: „Uns ist bewusst, dass die AfD in zahlreichen Punkten andere Auffassungen als die NPD vertritt. Während die AfD die Zuwanderung steuern und organisieren will, wollen wir ihr endlich Einhalt gebieten. Während sie Asylbewerbern Zutritt zum deutschen Arbeitsmarkt gewähren will, wollen wir nicht, dass deutsche Arbeitnehmer in Konkurrenz und Unterbietungswettbewerbe mit ausländischen Lohndrückern gezwungen werden.“

Dennoch solle jetzt nicht im Parteiinteresse, sondern im deutschen Interesse gehandelt werden. So heißt es in der Erklärung weiter: „Doch trotz der politisch-inhaltlichen Unterschiede zwischen der NPD und der AfD haben wir erkannt, dass es nun nicht um Parteien, sondern um die Zukunft Deutschlands geht. Oder um es mit dem letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. zu sagen: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!“ Die Katastrophe, auf die die Bundesregierung unter Angela Merkel unser Land zusteuert, ist nur noch abzuwenden, wenn alle nationalgesinnten und patriotischen Kräfte in unserem Land an einem Strang ziehen. Nur eine Zusammenarbeit der politischen Kräfte, die sich gegen Asylbetrug und die Islamisierung unserer Heimat aussprechen, kann unser Land jetzt noch retten. Dabei muss es jetzt vorrangig darum gehen, zu verhindern, dass durch eine anhaltende Massenzuwanderung Tatsachen geschaffen werden, die später kaum wieder rückgängig zu machen sein werden. Der kleinste gemeinsame Nenner sollte sein, möglichst rasch die massenhafte illegale Einwanderung zu beenden. Weder von den an der Bundesregierung beteiligten Parteien noch von der links-grünen Bundestagsopposition ist eine Abkehr von der aktuellen Willkommenspolitik auf dem Rücken unserer Bürger zu erwarten.“

Dass die AfD von einer gemeinsamen politischen Arbeit der Patrioten wenig hält, machte bereits die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch deutlich, die über Facebook mitteilte: „Ich schlage vor, die NPD macht mal lieber eine CDU-Erststimmenkampagne: immerhin hat die CDU bei der Kommunalwahl 2014 in Sachsen einen NPD-Gemeinderat auf die CDU-Liste gesetzt. Da scheint die Zusammenarbeit doch prächtig zu sein. In der AfD haben Nazis keinen Platz.“

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