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Moderne urbane Stadtplanung

Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU) will für Kempten eine Seilbahn

Montag, 15 April 2019 14:23 geschrieben von 
Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle und Stephan Kraus vom DERFFLINGER Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle und Stephan Kraus vom DERFFLINGER Quelle: DERFFLINGER

Kempten - Thomas Kiechle (Jahrgang 1967) ist seit Mai 2014 Oberbürgermeister der Stadt Kempten. Er ist der Sohn des legendären Bundeslandwirtschaftsministers Ignaz Kiechle (CSU) und beliebter Rathauschef in der Allgäu-Metropole. Nun wagt sich Thomas Kiechle an ein Projekt moderner städtischer Verkehrsführung: Eine urbane Seilbahn für Kempten – an dieser Idee hat Kiechle gemeinsam mit den Kollegen der CSU-Stadtratsfraktion intensiv gearbeitet. Es gibt wohl kein Verkehrsmittel mit ähnlich hoher Kapazität, das nachhaltiger und umweltfreundlicher ist.

Eine Seilbahn wäre, so denken auch Stadtentwickler, ein großer Schritt für den Klimaschutz in Kempten. Diese kann CO2-neutral betrieben werden. Alleine das sei Grund genug, den Mut zu haben, frei zu denken.

Thomas Kiechle: „Wir haben kein Verkehrsangebot, das im ÖPNV auch nur annähernd eine solch dichte Taktung ermöglicht, da es keine Wartezeiten mehr gibt. Eine Seilbahn, eingebunden in den ÖPNV, kann eine zukunftsweisende Lösung für die Mobilität in Kempten sein. Zudem bietet dieser Verkehrsträger die Möglichkeit, unsere schwer zugänglichen touristischen Highlights APC und Burghalde komfortabel und barrierefrei zu erreichen.

Erste Untersuchungen und eine Reihe von Gesprächen, die wir bereits mit Experten geführt haben, bestätigten, dass eine Seilbahnlösung in Kempten technisch machbar ist. Finanzielle Unterstützung für ein solches Leuchtturmprojekt wurde vom Bayerischen Verkehrsminister schon in Aussicht gestellt. Mir persönlich liegt es besonders am Herzen, Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen und diese eng in die Planungen einzubinden.

Im nächsten Schritt wird der gestellte Antrag in entsprechenden Gremien des Stadtrats diskutiert werden, so dass weitere Untersuchungen gestartet werden können. Das ist ein Thema, bei dem wir uns Zeit lassen sollten, mutig nach vorn blickend in die Diskussionen einzusteigen.“

Letzte Änderung am Montag, 15 April 2019 23:58
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