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Der etablierte Machtblock gerät in Panik

PEGIDA - Volksmassen in Dresden verändern Deutschland

Donnerstag, 11 Dezember 2014 13:39 geschrieben von  Wolfgang Hübner
Logo von PEGIDA Logo von PEGIDA Quelle: pegida.de

Frankfurt am Main - Der grün-linksliberale geprägte Zeitgeist der Antifa-Republik reagiert mit Beschimpfungen, Beschwörungen und Bedrohungen auf den allmählich Fahrt aufnehmenden breiten Volkswiderstand gegen Islamisierung, ungesteuerte Einwanderung, Asylmissbrauch, Sozialabbau und Genderwahn. Doch der aggressive, aber hilflose Versuch, den Protest in Dresden und immer mehr anderen Städten und Regionen Deutschlands mit den bislang so wirksamen Mitteln der Ausgrenzung und der Nazi-Keule zu isolieren und zu ersticken, ist zum Scheitern verurteilt: Denn die nüchternen Fakten der Realität sind die schlagkräftigsten Verbündeten all derer, die sich jetzt aus ihrer Passivität befreien und sich nicht länger von Politikern, Medien, Kirchensteuerfürsten und der gigantischen Sozialindustrie weismachen lassen wollen, alles sei in bester Ordnung und es bedürfe lediglich einer noch selbstloser-demütigeren Willkommenskultur zwischen Flensburg und Konstanz.

Was sich mit der Gründung und den ersten Wahlerfolgen der AfD bereits abzuzeichnen begann, bekommt jetzt die Züge einer Massenbewegung  aus dem Volk gegen die für jeden wachen Zeitgenossen sicht-, fühl- und auch nachrechenbaren dramatischen Fehlentwicklungen in Deutschland. Es hat in der Tat lange gedauert, bis aus dem Grummeln an den vielgescholtenen Stammtischen und in unzähligen Internetforen aktiver Protest auf den Straßen und Plätzen geworden ist. Dass dieser Protest erste  Massenwirksamkeit in einer Großstadt im Osten, nämlich in Dresden, entwickelt hat, kann nicht verwundern. Denn im Bereich der ehemaligen DDR ist eine Erinnerung, ein Bewusstsein an die Kraft und die Macht des Volkes geblieben, auch anscheinend völlig erstarrte Verhältnisse in Bewegung  zu bringen.

Angela Merkels „alternativloser“ Biedermeier ist zwar noch längst nicht Geschichte, wird aber auch nicht mehr teilnahmslos hingenommen. Das menschliche Gesicht dieser lähmenden Epoche deutscher Geschichte kann sich mit realsozialistischen Mehrheiten zwar noch einmal die Gunst ihrer geistig und personell ausgehöhlten Partei sichern. Doch einer echten Volksbewegung stünde die Kanzlerin so macht- und argumentationslos ausgeliefert gegenüber wie das jetzt schon Mitglieder ihres Kabinetts samt des politischen und medialen Establishments sind, die ebenso ignorante wie grottendumme Kommentare zu den Dresdner Geschehnissen absondern. Das beweist nur eines: Der Machtblock ist  auf fast alles gefasst, nur nicht auf das unerwartete Aufbegehren des Souveräns. Selten zuvor ist so deutlich erkennbar geworden, dass sich auch in einer Demokratie eine abgehobene Nomenklatura bilden kann, die es nicht hinnehmen will, wenn sie selbst und ihre Vorstellung gesellschaftlicher Ordnung völlig demokratisch in Frage gestellt werden.

Möge sich bei aller Freude und Begeisterung über die jüngste Entwicklung niemand täuschen über den Macht- und Behauptungswillen dieser Nomenklatura, die bekanntlich auch die ungesetzlichen Methoden linksextremer Kreise für ihre Zwecke nicht verschmäht und gewiss noch einiges im Köcher hat. Es wird ein langer, schwerer und opferreicher Weg werden, diese bundesdeutsche Nomenklatura nicht nur zu irritieren und kurzzeitig in Panik zu versetzen, sondern mit dem Ziel einer nationalen Erneuerung an Haupt und Gliedern auch friedlich abzulösen.

Denn nur mit friedlichen Mitteln wird das erfolgreich zu erreichen sein. Das war die Lehre der ersten erfolgreichen deutschen Revolution 1989/90, das gilt auch für die notwendig gewordene neue Umwälzung. War die Wende in der ehemaligen DDR begünstigt von der Schwäche der Sowjetunion und dem erodierenden Ostblock, so wird die Erneuerung Deutschlands wohl nur mit dem Niedergang der USA und den sich zuspitzenden Widersprüchen in der EU möglich sein. Vieles deutet allerdings darauf hin, dass die deutsche Erneuerung daran nicht scheitern wird. Bewerkstelligen müssen sie aber die Menschen hierzulande, die gerade lernen, wie wirkmächtig dieser Ruf sein kann: „Wir sind das Volk“ Wohlan, Frauen und Männer in Deutschland, werden wir diesem Ruf gerecht im Sinne unserer schönen Hymne - „brüderlich mit Herz und Hand!“

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