www.derfflinger.de

Freigegeben in Politik

Islamistischer Terror

Polizei „denkbar schlecht vorbereitet“

Donnerstag, 19 November 2015 02:46 geschrieben von  Torsten Müller
Polizei „denkbar schlecht vorbereitet“ Polizei „denkbar schlecht vorbereitet“

Magdeburg - Die Polizei hat nun mehrere Terrorverdächtige festgenommen, musste sie aber kurz darauf wieder freilassen. Die Debatte geht nun weiter, ob die deutsche Polizei überhaupt in der Lage ist, die Terror-Gefahr in Deutschland zu reduzieren. Nach Auffassung hochrangiger Polizeigewerkschafter sei die Polizei viel zu schlecht ausgestattet und verfüge über zu wenig Personal, um den Kampf gegen den Terrorismus wirksam aufzunehmen.

Es räche sich nun, dass Bund und Länder in den vergangenen 15 Jahren rund 16.000 Stellen weggespart haben. Die hinzu kommenden Aufgaben, die sich aus dem massiven Asylzustrom ergeben, bringen die Polizei ohnehin an ihre Belastungsgrenze. Eine wirksame Terrorabwehr ist so überhaupt nicht mehr möglich. Dazu sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt: „Auf eine direkte Konfrontation mit so schwer bewaffneten und auch kriegserfahrenen Attentätern sind wir denkbar schlecht vorbereitet.“ Die Bereitschaftspolizei des Bundes brauche deshalb eine „robuste Bewaffnung und Ausstattung und auch ein robustes Training“.

Zu dieser besorgniserregenden Beschreibung des Ist-Zustands der deutschen Sicherheitsbehörden veröffentlichte nun die NPD eine Erklärung, in der es unter anderem heißt: „Schon vor einigen Wochen wies der Vorsitzende der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, Ernst Walter, darauf hin, dass es der Polizei trotz der Kontrollen an der bayerisch-österreichischen Grenze nur gelingt, etwa zehn Prozent der Zuwanderer zu registrieren.“

Mit Blick auf die Aussagen zahlreicher Politiker, man dürfe Terror und Zuwanderung nicht miteinander in Zusammenhang bringen, erklärten die Nationaldemokraten: „Es ist verlogen, wenn die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) behaupten, man dürfe die Asylkrise nicht mit dem Problem des islamistischen Terrorismus vermengen. Seit Monaten propagiert der sogenannte „Islamische Staat“ (IS), dass potentielle Terroristen sich als „Flüchtlinge“ getarnt auf den Weg nach Deutschland machen sollen und es gibt zahlreiche Berichte über salafistische Gruppen, die in den Asylbewerberheimen neue Mitstreiter rekrutieren. Auch die Nachricht, dass unter den Tätern mindestens zwei Personen sein sollen, die im laufenden Jahr als „Flüchtlinge“ über Griechenland nach Europa eingereist sind, spricht Bände.“

In der Erklärung arbeitete die NPD deutlich heraus, dass die wachsende Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus vom Asylzustrom nicht getrennt werden könne: „Die Asylflut ist das Trojanische Pferd des islamistischen Terrorismus. Wir müssen die Zuwanderung stoppen und unsere Grenzen schließen, um unser Land vor dem Import von Terroristen zu schützen!“

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Schlagwörter: