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Positive Jahresbilanz der Süd-Tiroler Freiheit:

Süd-Tiroler Freiheit: Sven Knoll will die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

Dienstag, 05 Januar 2016 16:33 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Sven Knoll Sven Knoll Quelle: de.wikipedia.org | HaTe | CC BY-SA 3.0

Bozen – Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit zog zum Jahreswechsel eine überaus positive Bilanz. Das Jahr 2015 war aus Sicht der Freiheitsbewegung geprägt von einer erfolgreichen Neustrukturierung der Bewegung, großen Erfolgen bei den Gemeinderatswahlen, einem steten Mitgliederzuwachs und tonangebenden Initiativen zu wichtigen politischen Themen. Die Neustrukturierung ging mit einem Generationenwechsel einher, der sich auch in der Landtagsvertretung der Bewegung niederschlug. Nach dem Rückzug von Eva Klotz aus dem Landtag ist mit Myriam Atz-Tammerle eine junge und engagierte Abgeordnete für die Süd-Tiroler Freiheit um die Mannschaft von Sven Knoll in den Landtag eingezogen. Doch nicht allein auf dem parlamentarischen Parkett, auch die Gesamtorganisation betreffend brachte das vergangene Jahr dynamische Strukturentwicklungen. In vielen Süd-Tiroler Gemeinden wurden Ortssprecher ernannt, die Bezirksstrukturen ausgebaut und der Jugend eine noch wichtigere Rolle in der Bewegung eingeräumt. Die Weichen wurden durchgehend auf Zukunft gestellt, wie es bei der Bewegung heißt.

Der Süd-Tiroler Freiheit gelang es 2015 bei den Gemeinderatswahlen im Mai als einziger Organisation vergleichend zu den vormaligen Ergebnissen  landesweit, flächendeckend beachtliche Wahlerfolge zu erzielen. In einer Vielzahl von Gemeinden, in denen erstmals überhaupt mit einer eigenen Kandidatenliste angetreten wurde, ist auf Anhieb ein Einzug in den Gemeinderat geglückt, und in  einigen bereits vertretenen Gemeinden konnte das Ergebnis sogar verdreifacht werden. Man kann folglich mit Fug und Recht behaupten, dass es der Süd-Tiroler Freiheit gelang, ihr Netz an Funktionären und Mandataren im ganzen Land auszubauen. Von dieser Entwicklung blieben die Mitgliederzahlen natürlich nicht unberührt. Im Gegensatz zum Trend schwindender Mitglieder bei den Konkurrenzparteien konnte die Süd-Tiroler Freiheit einen steten Mitgliederzuwachs verzeichnen, wobei besonders der große Anteil an neuen Jungmitgliedern zu erwähnen ist. Gemessen an den Mitgliederzahlen ist die Süd-Tiroler Freiheit inzwischen sogar die zweitstärkste politische Kraft in Süd-Tirol.

Besondere Akzente in der Öffentlichkeitsarbeit konnte die Süd-Tiroler Freiheit mit ihren zahlreichen Initiativen zur Frage der doppelten Staatsbürgerschaft setzen. Mit der wissenschaftlichen Tagung zur doppelten Staatsbürgerschaft hat die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit – wissenschaftlich und politisch – neue Maßstäbe im Minderheitenschutz gesetzt. Experten aus ganz Europa, aber auch aus Brasilien, Kanada und Armenien, haben in Bozen über die Bedeutung der doppelten Staatsbürgerschaft als Mittel des Minderheitenschutzes in ihren Ländern berichtet und dabei aufgezeigt, dass sich die doppelte Staatsbürgerschaft überall bewährt hat und somit auch für die Rechte der Süd-Tiroler die beste Absicherung wäre. Aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Tagung kündigte die Süd-Tiroler Freiheit an, bereits in den nächsten Monaten weitere Kampagnen zu starten, stets das unverrückbare Ziel vor Augen, ein freies und von Italien unabhängiges Süd-Tirol zu erreichen.

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