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Süd-Tiroler Freiheit

Südtirol: Einbruchserie und Grenzzäune an falscher Stelle!

Mittwoch, 24 Februar 2016 22:41 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Flagge Südtirols Flagge Südtirols

Bozen – Die Sicherheitslage mit Blick auf Einbruchserien in Privatwohnungen hat sich auch in Süd-Tirol in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert, weshalb bereits vor etwa einem Jahr die Süd-Tiroler Freiheit im Bozener Landtag aktiv wurde, indem sie schon damals forderte, dass die Landesverwaltung in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Sicherheitskräften und Einbruchsexperten Maßnahmen ergreifen soll, um Süd-Tirol wieder sicherer zu machen. Geschehen ist seither nichts, zumindest nicht auf politischer Ebene. Die Einbruchserien hielten unvermindert an bzw. weiteten sich aus. Aufgrund dessen machte die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Myriam Atz Tammerle dieses nach wie vor ungelöste Problem erneut zum Thema. Atz Tammerle wiederholt ihre Forderung, dass Fakten schonungslos besprochen und Lösungen gesucht werden. Die Aussage des Landeshauptmannes im letzten Jahr, dass Süd-Tirol kein Sicherheitsproblem habe und die Abhaltung eines Sicherheitsgipfels nicht notwendig sei, hielt die Landtagsabgeordnete bereits damals für unglaubwürdig und sei es, mit Blick auf die heutige Situation, noch viel mehr.

Die Situation hat in Süd-Tirol inzwischen besorgniserregende Ausmaße angenommen. Atz Tammerle äußert sich besorgt darüber, dass in Südtirol kein einziger Tag mehr vergehe, an dem nicht eingebrochen werde. In den vertrauten vier Wänden der Südtiroler Bevölkerung spielten sich Horrorszenarien ab, nach denen die Betroffenen noch lange kein ruhiges Leben mehr führen könnten. Die Vermutung liegt nahe, dass auch - wie nicht allein nur in Süd-Tirol - die Behandlung dieses Problems einer political correctness zum Opfer fällt, da ein Zusammenhang zwischen den Einbruchserien und der stetigen Zuwanderung nur allzu gerne verdrängt wird. Mit Blick auf die aktuelle Grenzzaundebatte nimmt die südtiroler Freiheitsbewegungen einen klaren Standpunkt ein. „Ein Grenzzaun und Grenzkontrollen im Norden, Westen und Osten sind sinnlos, wenn die Zuwanderer aus dem Süden in unser Land hereinkommen!“ gibt Atz Tammerle zu bedenken. Das Schönreden und die ständige Verharmlosung von Problemen in Süd-Tirol, so wie es die Mehrheitspartei tue, würden den Bürgern nicht weiterhelfen.

Atz Tammerle ist überzeugt: „Süd-Tirol hat ein Sicherheitsproblem. Dieses muss endlich angegangen und im Rahmen eines Sicherheitsgipfels mit Experten analysiert und dann gezielt durch Gegenmaßnahmen behoben werden“. Dem kann nur zugestimmt werden, allerdings dürfte es ab dem Zeitpunkt ein heißes Thema werden, wenn sich eine Faktenlage ergibt, die das Sicherheitsproblem als Migrationsproblem entlarven sollte...nur dürfte auch dann politisches Ignorieren kein praktikabler Lösungsansatz sein.

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