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Flüchtlinge werden zu viel, Gutmenschen gehen aus:

Soziales Pflichtjahr wegen Flüchtlingsinvasion?

Mittwoch, 04 November 2015 15:17 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Deutschen Bundestag Deutschen Bundestag Quelle: DERFFLINGER

Berlin - Die Invasion von Asylforderern läßt nicht nach und ebenso wenig das leistungslose Anspruchsdenken auf Sozialvollalimentierung, wodurch die Flüchtlingshelfer bei anhaltendem Zustrom knapp werden. Führende CDU-Politiker sehen den Lösungsansatz für dieses Problem allerdings nicht darin, die Grenzen endlich dicht zu machen, um dadurch die Asylflut einzudämmen, sondern in der Einführung eines einjährigen Pflichtjahres für Jugendliche. „Wir brauchen die Dienstpflicht. Anders werden wir den Zufluss an Flüchtlingen und deren Integration nicht bewältigen“, sagte Eckhardt Rehberg (CDU), haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, ohne jedoch einen Gedanken daran zu verschwenden, ob der Souverän einen derartigen Zufluss an Flüchtlingen überhaupt bewältigen möchte. Als konkreten Grund gibt der Christdemokrat an, dass die Belastungsgrenze für die meisten Helfer längst überschritten sei, was gänzlich anders klingt, als Merkels „Wir schaffen das“. Jungen und Mädchen - so die Vorstellung - sollten nach der Schule vor die Wahl gestellt werden, entweder ein Jahr zur Bundeswehr zu gehen oder ein soziales Jahr abzuleisten.

Ein prominenter Befürworter von Rehbergs Plan ist Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundesrat. Dies sei keine Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die Hintertür - als ob dies ein Drama wäre -, sondern eine reine Notmaßnahme angesichts der drohenden humanitären Flüchtlingskatastrophe und der wachsenden Verpflichtungen der Bundeswehr im In- und Ausland. Aufmerksamkeit erregen sollte dabei die Bemerkung über die wachsenden Verpflichtungen im Inland. Caffier führte dies nicht weiter aus, was gerade dazu geeignet scheint, Spekulationen - die offizielle Politik nennt dies gerne Verschwörungstheorie - Nahrung zu geben. Die SPD spricht sich bislang für lediglich mehr Stellen im Freiwilligendienst aus. „Wenn die Union mehr Stellen will, sollten wir auch den Jugendfreiwilligendienst aufstocken“, erklärte Schwesig. Zum gegenwärtigen Stand werde die Bundesregierung 10.000 zusätzliche Stellen im Bundesfreiwilligendienst schaffen, um diese in der Flüchtlingshilfe einzusetzen.

Die Spitzenpolitiker, oder besser gesagt, Politikspitzen wollen glauben machen, diese Maßnahmen würden in vielen gesellschaftlichen Bereichen Entspannung bringen, bedenken jedoch nicht, dass es gar nicht so einfach sein dürfte, wie vorgesehen, auch die jungen Frauen nach ihrem Schulabschluss in die Pflicht zu nehmen. Nicht zuletzt verweigern Muslime nicht selten sogar die Annahme von Mahlzeiten von Frauen bei der Essensausgabe. Unter gesellschaftlicher Entspannung dürften sich viele Familienväter jedoch anderes vorstellen. Vielleicht sollte man den Politgranden einmal empfehlen, nachzusehen, ob die angeblich hochqualifizierten arbeitswilligen Asylforderer auch selbst Arme und Hände zum arbeiten haben...

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