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In dritter Nacht ethnische Konflikte in Hamburg:

Stellvertreterkriege auf deutschem Boden – Polizei teils unter Lebensgefahr im Einsatz!

Donnerstag, 09 Oktober 2014 16:52 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Davidwache Hamburg Davidwache Hamburg

Berlin - Selbst der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestags Wolfgang Bosbach (CDU) hat inzwischen erkannt, dass es leider nicht das erste Mal sei, dass Konflikte, deren Ursachen in anderen Staaten oder in unterschiedlicher religiöser Prägung liegen, mit Gewalt auf unseren Straßen und Plätzen ausgetragen werden, ohne jedoch in seinem Lamento zu erkennen zu geben, ob er dies Problem einzig in den wütenden Kriegen im Nahen Osten sieht, oder auch in der zahlenmäßig starken Präsenz der sich bekriegenden Volksgruppen hier in Deutschland. Bereits die dritte Nacht in Folge toben nun in Hamburg Auseinandersetzungen zwischen Kurden und muslimischen Gruppen. Das deutsche Versammlungsrecht scheint für die diversen ethnischen Gruppen keinerlei Bedeutung zu haben, werden doch Protestzüge häufig nicht einmal ordnungsgemäß angemeldet und/oder wie im aktuellen Fall in Hamburg nach dem offiziellen Ende weiter in andere Stadtteile getragen.

Im Hamburger Stadtteil St. Georg, wurden laut Polizeiangabe dann Flaschen und Steine geworfen, infolgedessen es auch zu Verletzten kam. Weitergehende Eskalationen konnten lediglich durch eine erhebliche Polizeipräsenz und hohe Kontrolldichte verhindert werden, wofür etwa 1300 Polizeibeamte aus verschiedenen Bundesländern im Einsatz waren. Es kam - wie behördlicherseits zu vernehmen war - zu mehreren Ingewahrsamnahmen und Platzverweisen, sowie neben Hieb- und Stoßwaffen, wie Baseballschläger, Messer, Macheten sogar Schußwaffen und Munition beschlagnahmt wurden. Unter den ausländischen „Demonstranten“ befanden sich auch um die 120 Deutsche aus dem politisch linken Lager. Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt äußerte wörtlich: „Hier droht ein Stellvertreterkrieg auf deutschem Boden.“ Wendt führte weiter aus, daß die polizeilichen Einsatzkräfte in Hamburg und in Celle „unter Lebensgefahr rohe Gewalt“ erlebt hätten, die teils sogar gezielt gegen die Polizei gerichtet wurde.

So schrecklich das Ausmaß der kriegerischen Eskalationen im Nahen Osten auch sein mag, darf dies jedoch kein Anlass dazu sein, dass diejenigen, die durch ihren Aufenthalt in Deutschland ohnehin davor Schonung genießen, dennoch diese Konflikte unter Missachtung des geltenden deutschen Rechts mit Gewaltanwendung hier fortsetzen. Wer einen unverständlichen Gefallen an derartigen Gewaltexzessen findet, möge seinen weiteren Verbleib in seine umkämpfte Krisenregion zurückverlegen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 09 Oktober 2014 17:12
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