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Integrationsillusionen platzen

Türkische will mit eigener Liste will Wien antreten! HC Strache gibt Garantie-Erklärung ab!

Montag, 10 August 2015 18:31 geschrieben von  Rüdiger Dietrich
Wien: Kunsthistorisches Museum Wien: Kunsthistorisches Museum Quelle: PIXABAY.COM

Wien - Je näher der Wahltermin in Wien heranrückt, umso erbitterter wird der Wahlkampf geführt. Insbesondere die seit 1945 in Wien regierenden Sozialdemokraten legen in ihrer Agitation gegenüber ihrem Hauptkonkurrenten HC Strache von der FPÖ wenig souveränes und siegesgewisses Verhalten an den Tag, sondern arbeiten sich mit Unterstellungen propagandistisch an der Konkurrenz ab. So wurden seitens der Wiener SPÖ jüngst zielgruppengenau Ängste geschürt, indem behauptet wurde, die FPÖ würde in Regierungsverantwortung Gemeindewohnungen, Magistratsabteilungen und Betriebe der Stadt privatisieren sowie Beamte, Vertragsbedienstete und Saisonarbeiter entlassen. Der Obmann der Freiheitlichen und Wiener FPÖ-Bürgermeisterkandidat reagierte auf diese sozialdemokratische Unterstellung prompt mit einer Garantie-Erklärung.

In dieser Garantie-Erklärung für Gemeindebau-Mieter und Mitarbeiter der Stadt Wien legte sich HC Strache unmißverständlich wie folgt fest, indem er versicherte, daß es unter seiner Verantwortung in Wien keine Privatisierung von Gemeindebauwohnungen und keine Privatisierungen im Magistrat und bei Betrieben der Stadt geben wird, und gab weiter eine Job-Garantie für die Mitarbeiter der Stadt Wien und ihrer Betriebe ab. Während die Wienerinnen und Wiener seitens der SPÖ bislang nur deren Mißwirtschaft und Diffamierungskampagnen zu sehen bekamen, erhielten sie seitens des Kandidaten Strache nun drei ganz konkrete Wahlversprechen. Die Freiheitlichen machten ihrerseits aktuell auf die Verbindungen der Wiener Sozialdemokraten zu fundamental-islamischen Kräften aufmerksam. Offensichtlich erhofft sich die SPÖ Wählerstimmen, indem muslimischen Organisationen Geld aus diversen Fördertöpfen zugesprochen wird. Immerhin sind inzwischen bereits 15 % der 712.000 Wiener mit Migrationshintergrund türkischstämmig, wovon wiederum etwa 45.000 wahlberechtigt sind.

Um jedoch die 5%-Hürde zu überspringen, werden nur ca. 38.000 Stimmen. Und eben diese Rechnung stellte wohl auch der Türke Turgay Taskiran auf, als er seine eigene Liste für die Wien-Wahl am 11. Oktober ins Leben rief. Während die Sozis nur stören dürfte, daß ihnen ihre multikulturelle Liebeshudelei womöglich nicht gedankt wird, analysieren die Freiheitlichen das Problem tiefgründiger. Der Freiheitliche Johann Gudenus brachte es wie folgt auf den Punkt: “Das ist ein Skandal sondergleichen! Statt sich endlich zu integrieren und die österreichischen Werte anzunehmen, würde man nun mit einer eigenen Liste bei der Wien-Wahl antreten. Das ist ein schäbiger Missbrauch unsrer Gastfreundschaft. In der Türkei wäre so ein Vorgehen undenkbar, aber hier kann man sich offenbar alles erlauben.” - Noch haben vielleicht die österreichischen Wähler die Geschicke ihrer Heimat in der Hand. Sie wären gut beraten, diese Gelegenheit zu nutzen, ehe sie womöglich plötzlich einmal nicht mehr gegeben ist.

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