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Über 20.000 bei Pegida

Trotz medialer Hetze wächst in Mitteldeutschland der Widerstand gegen den Asylwahn

Donnerstag, 08 Oktober 2015 18:08 geschrieben von  Albrecht Lose
Pegida versammlete wieder rund 20.000 Demonstranten in Dresden Pegida versammlete wieder rund 20.000 Demonstranten in Dresden Quelle: DERFFLINGER

Dresden - Mit dem rasanten Anwachsen der Asylanten hierzulande - erst am Montag gab die Bild-Zeitung bekannt, daß dieses Jahr noch 1,5 Millionen Asylforderer zu erwarten sind - , scheint auch die Gegenbewegung rasanten Aufwind zu bekommen. Beispielsweise wurden bei der letzten Pegida-Demo über 20.000 Personen gezählt. Bereits eine Woche zuvor zählten die Veranstalter ca. 15.000 Demonstranten. In Erfurt brachten am vergangenen Sonnabend mehr als 7.000 Menschen ihren Unmut gegen die verfehlte Asylpolitik auf die Straße und in Sebnitz (Sachsen) bildeten etwa 3.000 Personen eine Menschenkette als symbolische Grenze. Ebenso trieb es etliche im vogtländischen Plauen (ebenfalls Sachsen) auf die Straße. Hier kamen ca. 5.000 Personen zusammen.

Der bekannte Verleger Götz Kubitschek begrüßte natürlich diese landesweit steigende Protestbewegung auf der letzten Pegidaveranstaltung, bei welcher er als Gastredner auftrat. Des Weiteren forderte er die Bürger während seiner Rede dazu auf, landesweit den zivilen Ungehorsam zu üben. Dieser soll entweder in Form von Sitzblockaden oder einer tagelangen Besetzung von bestimmten Plätzen stattfinden. Offenbar wurde dieser Aufforderung auch promt gefolgt. Denn so führten am vergangenen Dienstag etwa 600 Bürger im Chemnitzer Stadteil Einsiedel eine Blockadeaktion vor einer geplanten Flüchtlingsunterkunft durch. Dabei wurden Traktoren, Lastwagen und Autos aufgeboten, um die einzige Zufahrtsstraße zum Gelände zu versperren.

Ebenso verweigerten an einer Dresdner Schule von 245 Schülern 220 den gestrigen Unterricht. Grund für die Weigerung ist ein geplantes Flüchtlingsheim, welches auf dem Schulgelände hergerichtet werden soll. Der Sprecher einer Bürgerinitiative, die sich aus den Eltern der Schüler zusammensetzt, sagte hierzu, daß die Eltern aus Protest ihre Kinder zu Hause ließen.

Das Anwachsen für den Protest läßt sich wohl mit der Ignoranz der Merkel-Regierung erklären, welche immer munter weiter ihre verfehlte Asylpolitik vorantreibt. Erst gestern meinte die Kanzlerin in einer Ansprache vor dem EU-Parlament, daß im Zeitalter des Internets eine Abschottung bzw. Abriegelung der Bundesrepublik in Form von Grenzen nicht stattfinden könne.

Letzte Änderung am Donnerstag, 08 Oktober 2015 18:11
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