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DDR 2.0?

Wegen Flüchtlingsansturm droht Berliner Bezirk Hostelbesitzern mit Enteignung

Samstag, 12 September 2015 18:10 geschrieben von  Albrecht Lose
DDR 2.0? DDR 2.0?

Berlin - Nachdem erstmals in Berlin für Asylanten ein Gebäude beschlagnahmt wurde, soll nun Hostelbesitzern die Enteignung angedroht werden. Wie der "Tagesspiegel" erst kürzlich berichtete, hätte der grüne Sozialstadtrat von Berlin-Mitte Stephan von Dassel in einem Brief an 28 Hostelbetreibern verkündet, daß angesichts der Notlage eine Zwangsbelegung von Zimmern mit Asylbewerbern und die Beschlagnahme von Gebäuden angeordnet werden könne.

Dieser Drohbrief ist wohl damit zu erklären, weil sämtliche Hostelbesitzer die mit Hostel-Gutscheinen ausgestatteten Asylanten ablehnen. Grund der Ablehnung ist, daß der Senat, welcher Gutscheine an den Asylanten verteilt, die Kosten erst Monate später erstattet. So sind allein für den Monat Juli 4.000 Rechnungen noch nicht beglichen worden. Zudem befürchten die Hostelbetreiber, daß es zu Konflikten zwischen traumatisierten Flüchtlingen und normalen Besuchern, wie beispielsweise Schulklassen, kommen könne. Traumatisierte Flüchtlinge und 15jährige Schüler, das paßt nicht zusammen, meinte einer der Hostelbetreiber.

Diese Form der Unterbringung kostet dem Steuerzahler natürlich auch, denn eine Nacht beträgt 50 Euro und bei 1.500 in Hostel untergebrachten Asylanten ergibt es eine monatliche Gesamtsumme von über zwei Millionen Euro. Aber nicht nur die Kosten, die durch Asylanten verursacht werden, bedeuten eine Einschränkung für die einheimische Bevölkerung, sondern ebenso, daß hierdurch der Schutz und die Verfügung über das Eigentum nicht mehr gewährleistet sind. Bei Letzterem dürften sich viele in Zeiten der ehemaligen DDR zurückversetzt fühlen. Nach alldem, was aus dieser Masseneinwanderung resultiert, ist es kaum nachvollziehbar, wenn Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) in diesem Ansturm keinerlei Nachteile sieht!

Letzte Änderung am Samstag, 12 September 2015 18:18
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